Andreas Hermann

Andreas Hermann

Der Tenor Andreas Hermann ist seit 2014 Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim, wo er sein Repertoire um einige wichtige Rollen des jugendlichen Faches erweitert. In der vergangenen Spielzeit debütierte er mit großem Erfolg als Florestan in Fidelio und als Pollione in Norma; ferner sang er u.a. die Titelpartie in Mozarts Idomeneo, König Admète in Alceste, den Prinzen in Liebe zu drei Orangen, Golo in Schumanns Genoveva, Arien und Duette von Léhar und Kálmán in der Operettengala sowie Dionysos in Henzes Bassariden. Aktuell ist er auch in Yona Kims Neuinszenierung von Fidelio am Theater Osnabrück als Florestan zu erleben. 

Seine Karriere begann er, noch während des Studiums, an der Oper Frankfurt, u.a. als Jüngling in Die Frau ohne Schatten von Richard Strauss, danach führte ihn sein erster Festvertrag nach Bern. Dort sang er bereits Partien wie Tamino (Die Zauberflöte) oder Walther von der Vogelweide (Tannhäuser).

Anschließend wurde Andreas Hermann als lyrischer Tenor an das Aalto-Theater Essen engagiert, wo er sich ein breitgefächertes Repertorie erarbeite: von Ferrando in Così fan tutte, Don Ottavio in Don Giovanni über Nemorino in L'elisir d'amore, Fenton in Verdis Falstaff, Nadir in Les Pêcheurs de Perles bis hin zu Lenskij in Eugen Onegin oder Alfredo in La Traviata, ebenso wie Lysander in Brittens Sommernachtstraum oder den Maler in Bergs Lulu.

An der Staatsoper Stuttgart war er über mehrere Spielzeiten hinweg als Kudrjas (in Káťa Kabanová) und Ferrando (Così fan tutte) zu erleben. Gastengagements führten ihn des weiteren nach Göteborg (Fenton), Wiesbaden (Ferrando), Mannheim und Saarbrücken (Tamino), Bern (Don Ottavio), Schwerin (Lyonel in Martha, Alfred und Tamino), Köln (Rosillon), sowie als Sänger im Rosenkavalier an die Komische Oper Berlin, als Lenskij an die Staatsoper Hannover. Als Alfred kehrte er an die Oper Frankfurt zurück.

Andreas Hermann, geboren in Rottweil am Neckar, studierte Gesang bei Prof. Reginaldo Pinheiro in Karlsruhe und Freiburg, sowie bei Paolo de Napoli in Florenz. Seit der letzten Spielzeit wird er von Prof. Fenna Kügel-Seyfried betreut.

Zu den prägendsten Regisseuren seiner Laufbahn gehören u.a. Stefan Herheim, Hans Neuenfels, Barrie Kosky, Christoph Nel, Dietrich Hilsdorf, Tatjana Gürbaca und Yona Kim. Unter den Dirigenten sind vor allem Paolo Carignani, Sebastian Weigle, Miguel Gómez-Martínez, Marc Piollet, Dan Ettinger, Manfred Honeck, Alexander Soddy, Rubén Dubrovsky und Stefan Soltesz zu nennen.

 

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