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»Bleiben wir uns das, was wir uns sein können«

Ein Hörbuch über den Briefwechsel zwischen Sophie Scholl und Fritz Hartnagel, gelesen von Sophie Arbeiter und Arash Nayebbandi

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Hippolyte et Aricie

von Jean-Philippe Rameau

Bis Mi, 30. Juni 2021 im Stream auf NTM digital

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Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

Nach der Erzählung von Thomas Mann

Im Stream auf »SPECTYOU« ab Fr, 23. April 2021, 19.00 Uhr

Details und Karten

Toi, Toi, Toi Kaffee

Zwei Kompositionen versüßen Ihnen die Wartezeit bis zu unserer Wiedereröffnung.

Exklusiv erhältlich unter www.coffee-store.de

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Aktuelles

Persönliche Erklärung von Marc Stefan Sickel zur Berichterstattung im »Mannheimer Morgen« vom 07. Mai 2021

 

Die Meinungs- und Pressefreiheit sind elementar für unseren demokratischen Verfassungsstaat.

Frei seine Meinung sagen zu dürfen, ist in einer Demokratie eine Selbstverständlichkeit. Das schließt Kritik ein. Auch polemische Äußerungen sind von der Meinungsfreiheit richtigerweise geschützt. Diese endet jedoch, wenn bewusst unwahre Tatsachen behauptet werden.

Das gleiche gilt für die Presse. Sie hat nicht nur das Recht, sondern vielmehr die Pflicht, sich frei zu äußern. Die Medien entscheiden selbst, über welche Themen sie berichten. Sie bestimmen nicht nur die Inhalte, sondern übernehmen auch die Verantwortung für die Form. Ebenso wie die Meinungsfreiheit gilt auch hier, dass Medien keine falschen Tatsachen behaupten dürfen.

Die entsprechende Einschränkung ist in Art. 5 Abs. 2 GG normiert: Die Meinungs- und Pressefreiheit finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

 

Dies vorangestellt stelle ich Folgendes fest:

Bereits der Einstieg in den »Bericht« der Journalisten Dettlinger und Ragge ist schief. Richtig ist, dass es zu Beginn meiner Tätigkeit ein intensives Gespräch während eines Mittagessens zwischen Herrn Dettlinger und mir gegeben hat, das mittels Aufnahmegerät aufgezeichnet wurde. Danach gab es weitere Fragen von Herrn Dettlinger und Antworten von mir per E-Mail. Und dann? Dann ist wochenlang nichts geschehen, also keine Veröffentlichung. Mittlerweile waren naturgemäß etliche Aussagen nicht mehr aktuell, weshalb es dann schlussendlich zu keiner Veröffentlichung kam. Dass das – auch journalistisch – unprofessionell und schlicht unhöflich ist, ist das Eine. Dies im Lichte dieses Vorgangs als »eitel und arrogant« zu bezeichnen, müsste eher in Richtung des Journalisten Dettlinger zurückgespielt werden.

 

Um eine ganz andere Hausnummer handelt es sich dann bei den Ausführungen unter der Zwischenüberschrift »Sickel wollte zurück in alte Zeiten«. Offensichtlich bewusst wahrheitswidrig wird unterstellt, ich hätte eine Position als Generalintendant und die Abschaffung des Fünf-Intendant*innen-Modells angestrebt. Wörtlich heißt es: »Nach Informationen dieser Redaktion präferierte Sickel langfristig sogar wieder ein anderes Führungsmodell, sprich die Abkehr von den eigenverantwortlichen gleichberechtigten Spartenintendanten. Für die Rückkehr zur Lösung mit einem Generalintendanten Sickel an der Spitze des Hauses am Goetheplatz, dem alle Sparten unterstehen, gab es aber keine Mehrheit im Gemeinderat und auch keine Zustimmung an der Stadtspitze.« 

 

Ich stelle fest: Nichts davon ist zutreffend, nichts davon wurde je von mir gedacht, geäußert, geschweige denn entsprechend gehandelt. Selbstverständlich werde ich gegen diese bewusst wahrheitswidrige Falschbehauptung, die eine Persönlichkeitsrechtsverletzung darstellt, rechtlich vorgehen.

 

Insgesamt ist festzuhalten, dass sich die beiden Journalisten unter nahezu vollständiger Ausblendung dessen, was in den letzten Jahren – man stelle es sich vor, auch erfolgreich! – umgesetzt und erreicht worden ist, darin gefallen, auf rein persönlicher Ebene zu attackieren. Journalistische Sorgfaltspflicht und Wahrhaftigkeit: Fehlanzeige!

 

Leider ganz schlechter – nicht nur journalistischer – Stil!!! 

Statement der Intendant*innen zum Weggang von Marc Stefan Sickel

 

Wir, Albrecht Puhlmann, Christian Holtzhauer, Stephan Thoss und Ulrike Stöck, bedauern den Weggang von Marc Stefan Sickel. Nicht nur persönlich, sondern auch fachlich geht dem Haus damit ein hervorragender Geschäftsführender Intendant verloren, der dank seiner engagierten Arbeit nicht nur ein gut aufgestelltes Haus hinterlassen wird, sondern vor allem in den vergangen Jahren und Monaten die Generalsanierung entscheidend vorangetrieben und mit großer Sorgfalt und einer komplexen Gesamtbetrachtung die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Nationaltheaters gestellt hat.

 

Zudem möchten wir klarstellen, dass das derzeitige Leitungsmodell nie zur Debatte stand, weder intern noch extern, und das Theater in einem sehr kollegialen Miteinander aller Intendant*innen geleitet wird, weshalb wir ausdrücklich der Darstellung im Mannheimer Morgen vom 7. Mai 2021 widersprechen. Auch über den suggestiven Tonfall der Redakteure Stefan M. Dettlinger und Peter W. Ragge sind wir äußerst irritiert.

Regulärer Spielbetrieb des Nationaltheaters Mannheim bleibt weiterhin ausgesetzt

 

Wiederaufnahme dann, wenn es das Infektionsgeschehen und die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg wieder ermöglichen.

 

Das Nationaltheater Mannheim hatte den Spielbetrieb in Abstimmung mit seinem Rechtsträger und nach den Vorgaben von Bund und Land zunächst bis zum 30. April 2021 eingestellt. Durch den derzeitigen Inzidenzwert in Mannheim und die Verabschiedung der Bundes-Notbremse ist ein regulärer Spielbetrieb auch ab dem 01. Mai nicht umsetzbar.

 

Der Geschäftsführende Intendant Marc Stefan Sickel sagt: »Sobald das Infektionsgeschehen und die entsprechenden rechtlichen Grundlagen einen Spielbetrieb wieder ermöglichen, wird das Nationaltheater Mannheim alles daran setzen, das Haus so schnell wie möglich zu öffnen und für sein Publikum Veranstaltungen anzubieten. Auch Open-Air-Formate sind in Planung. Bis dahin ist unser Publikum herzlich eingeladen, das abwechslungsreiche Onlineprogramm auf NTM DIGITAL zu entdecken.«

Programm

Augen zu und durch - das Junge NTM liest euch in den Schlaf

Zoom-Gutenachtlesung | Ab 4 Jahren

 

Jeden Freitag ab 19.30 Uhr unter https://bit.ly/3rklTLP

 

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Club der unmöglichen Fragen

Frauenperspektiven versus Perspektiven der Frauen

 

Do, 20.05.2021, 17.30 - 19.30 Uhr
Digitale Ausgabe via Zoom | Thema: Mode-Extreme

 

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»Bleiben wir uns das, was wir uns sein können«

Ein Hörbuch über den Briefwechsel zwischen Sophie Scholl und Fritz Hartnagel, gelesen von Sophie Arbeiter und Arash Nayebbandi
Produziert am Nationaltheater Mannheim im April 2021 anlässlich des 100. Geburtstags von Sophie Scholl am 9. Mai 2021

 

Verfügbar bis So, 06. Juni 2021

 

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Hippolyte et Aricie

von Jean-Philippe Rameau

 

Im Stream auf NTM digital bis 30. Juni 2021

 

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Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

nach der Erzählung von Thomas Mann | Regie: Anna-Elisabeth Frick

 

Im Stream auf »SPECTYOU« bis Sa, 22. Mai 2021, 19.00 Uhr

 

Details und Karten

 

Hinweis: Um eine Karte zu kaufen und den Stream anschauen zu können, ist eine kostenlose Registrierung bei SPECTYOU erforderlich.

Wundertüte NTM – Theater-Stückchen für zu Hause

Die Wundertüte NTM tröstet mit kleinen Theater-Artefakten und bietet einen anfassbaren Blick hinter die Kulissen.

 

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Internationaler Kompositionswettbewerb am NTM: DER FREMDE

Nach Albert Camus' surrealistischer Erzählung

 

Lauschen Sie unserem Hörbuch und lernen Sie die sechs Finalteams kennen!

 

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