FESTIVALS

OPER

Der Mannheimer Sommer will sich 2026 der »Entgrenzung« widmen und damit dem Blick an die Ränder – und darüber hinaus. Dabei hilft, dass die Oper des Nationaltheaters selbst vom Zentrum an die Peripherie gegangen ist, vom gewohnten Kunsttempel in der Innenstadt zum OPAL, der Interimsspielstätte zwischen Durchgangsstraßen, Sportstadien und Gewerbegebieten. Hier werden wir ein Festivalprogramm realisieren, das den Blick an die Ränder wagt, die Ränder der Bühnenkünste, die Suburbs des Opernbetriebs. Und wir versprechen: Das wird ein Spaß!

Wie auf einem Jahrmarkt soll ein »Getümmel« entstehen, das unterschiedlichste Positionen, Regionen und Ansprüche nebeneinanderstellt. Das Publikum wird Teil ganz unerhörter Begegnungen: Begegnungen des Nahen mit dem Fremden, des Unterhaltsamen mit dem Sperrigen, des Märchenhaften mit dem Realistischen oder des meisterhaften Kunstwerks mit dem Fundstück. Begegnungen mit W. A. Mozart natürlich, unserem Ahnherrn. Seiner »Zauberflöte«. – Und hoffentlich auch mit Ihnen!
☞ Mehr Informationen zum Mannheimer Sommer finden Sie hier.

SCHAUSPIEL

Do, 17.06. – So, 27.06.2027

Die Internationalen Schillertage tragen das Werk und die Ideen von Friedrich Schiller, dem ersten Hausautor des Nationaltheaters, auf die Bühnen, Straßen und Plätze der Stadt. Mit Gastspielen, Gesprächen, Lesungen und Stadterkundungen. Und natürlich mit Partys und den legendären Schill-out-Konzerten im Festivalzentrum auf dem Franklin Field.
Dem französischen Dichter Victor Hugo wird die Aussage »Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist!« zugeschrieben. Sie könnte genauso gut von Friedrich Schiller stammen und aus allen Werken Schillers am ehesten aus seinem Stück »Don Karlos«. Marquis Posa, dem engsten Freund der Titelfigur, einem Idealisten der Freiheit und Gegenspieler von Karlos′ Vater, König Philipp, legt Schiller die Worte in den Mund: »Und Sie hoffen / Den allgemeinen Frühling aufzuhalten / Der die Gestalt der Welt verjüngt? / Sie werden nicht!«

Der Mannheimer Theaterintendant Dalberg hatte Schiller bereits 1782, kurz nach der Uraufführung der »Räuber«, auf den historischen Stoff des »Don Karlos« aufmerksam gemacht. Zwar spielt das Stück im Spanien des 16. Jahrhunderts, doch Schillers Publikum war klar: Hier verhandelt einer am Vorabend der französischen Revolution die Themen, die dem europäischen und insbesondere dem deutschen Bürgertum auf den Nägeln brannten: Freiheit, Gleichheit, Selbstbestimmung.

Kaum ein anderer Autor zeigt so deutlich, wie sich Vergangenheit als Schlüssel für die Gegenwart verstehen lässt, wie Friedrich Schiller. Das macht die Beschäftigung mit seinem Werk, das selbst zu einem wichtigen Baustein deutscher (Geistes-) Geschichte geworden ist, auch heute noch so ungemein reizvoll. Mit Schiller – seinen Dramen, seinen Gedichten, seinen theoretischen Schriften – auf unsere eigene Zeit zu blicken, macht den Kern der Internationalen Schillertage aus. Und mehr noch: Die Schillertage versuchen, Schiller in die Zukunft zu denken. Was von Schiller müssen wir bewahren, für wen und warum? Zu welchen künstlerischen Formen oder Ausdrucksweisen kann uns sein Werk inspirieren und die Kunstform des Theaters, der er sein Leben gewidmet hat? Welche Ideen sind so mächtig, dass wir, wie Marquis Posa, ihre Zeit gekommen sehen, dass wir sagen »Jetzt oder nie!«?

Die Internationalen Schillertage sind daher mindestens drei Dinge zugleich: Ein Fest für Schiller, ein Fest des Theaters – und ein Fest für die Stadt. Feiern Sie mit uns, lassen Sie sich inspirieren und begeistern.
Wir freuen uns auf Sie!

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Die »24.Internationalen Schillertage« werden gefördert durch die Stadt Mannheim, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie durch die Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V., die Stiftung Nationaltheater Mannheim und die Heinrich-Vetter-Stiftung.

JUNGES NTM

Internationales Festival animierter Formen

Do, 21.01. - So, 31.01.2027
Die IMAGINALE gehört zu den größten deutschen Festivals für Figuren- und Objekttheater. Elf Tage lang werden in mehreren Städten internationale Produktionen im Grenzbereich von Figurentheater, Tanz, Performance und Digitalkunst präsentiert. In Mannheim zeigt das JNTM abwechslungsreiche Stücke für Kinder und Jugendliche, während Erwachsene in der Alten Feuerwache Inszenierungen erleben können.

Im Rahmen der IMAGINALE bietet die Junge X Bühne einen Projektclub an. Mehr Informationen findest Du in Kürze auf der Webseite.

Das Programm 2025 finden Sie hier.

Das Mannheimer Programm der Imaginale 2027 wird maßgeblich unterstützt durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie durch das Jugend- und Kulturamt der Stadt Mannheim.

Bühne frei für die Clubs der Jungen X Bühne (JXB)!

Wöchentlich treffen sich Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren in Clubs und proben gemeinsam, um am Ende der Spielzeit sich gegenseitig beim JXB Festival ihre eigenen Stücke zu präsentieren. Rund herum wird ein buntes Festivalprogramm mit Workshops und Mitmach-Aktionen gestaltet, bei dem Besucher*innen wie Club-Mitglieder ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.

INFORMATIONEN UND KONTAKT:
Julia Headley: ntm.jungexbuehne@ mannheim.de

PLAY Schultheatertreffen

PLAY steht für Austausch, Weiterentwicklung, Inspiration und jede Menge Spaß beim Teilen eurer Theaterleidenschaft. Mitmachen können Theater-AGs und Darstellendes Spiel- sowie Theater- & Literatur-Kurse. Im JNTM treffen wir uns, um gemeinsam Theater zu erleben, Ideen auszutauschen, an Workshops teil-zunehmen und neue Ideen zu bekommen. Seid dabei und erlebt mit uns ein gemeinsames Theaterjahr: Vom Theaterschauen, über das praktische Ausprobieren bis zur eigenen Präsentation.
Anmeldung bis Herbst 2026 möglich!
Kontakt:
Rebecca Fritzsche
rebecca.fritzsche@mannheim.de
Constanze Wohninsland
constanze.wohninsland@mannheim.de

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