Schauspielhaus

En vogue

Choreografien von Imre van Opstal & Marne van Opstal und Paul Blackman & Christine Gouzelis Premiere: So, 20. Februar 2022
Uraufführung
  • Choreografie: Imre van Opstal (Gast) / Marne van Opstal (Gast)
  • Choreografie: Paul Blackman (Gast) / Christine Gouzelis (Gast)
  • Bühne: Imre van Opstal (Gast) / Marne van Opstal (Gast) / Dimitris Nassiakos (Gast)
  • Kostüme: Imre van Opstal (Gast) / Marne van Opstal (Gast) / Malte Lübben (Gast)
  • Licht: Nicole Berry
  • Komposition AEON: Christos Parapagidis (Gast)

Was ist gerade en vogue? Im Tanz scheint es die Kraft des Teams zu sein. In dem zweiteiligen Tanzabend »En vogue« treffen zwei sehr individuelle choreografische Handschriften aufeinander und für beide Teile zeichnet jeweils ein künstlerisches Duo verantwortlich. Für die Eröffnungschoreografie teilen sich die Geschwister Imre van Opstal & Marne van Opstal die kreative Verantwortung. Als zwei der insgesamt vier Geschwister, die allesamt den Tänzerberuf gewählt haben und alle vier bei der Weltklasse-Company des Nederlands Dans Theater (NDT)  engagiert waren, gehen Imre und Marne nun auch choreografisch einen gemeinsamen Weg. Mit einzelnen Choreografien für das NDT haben sie bereits auf sich aufmerksam gemacht und steuern nun eine Kreation für drei Tänzer*innen zum Tanzabend »En vogue« bei. Während sich die van Opstals in ihrer Choreografie »The little man« auf das intensive Erleben eines Moments in einer von Reizen überfluteten Gesellschaft konzentrieren, widmen sich Paul Blackman & Christine Gouzelis in ihrer Uraufführung »AEON« der Kontinuität weitaus größerer zeitlicher Einheiten. Blackman (Australien) & Gouzelis (Griechenland) sind beruflich wie privat ein Paar. Für Mannheim schaffen sie mit dem Bühnenbild von Dimitris Nassiakos eine atemberaubende Atmosphäre und setzen die Tanzenden zu einem sich permanent in Bewegung befindenden, massiven Stein, der über die Bühne pendelt, in Verbindung. Es sind die Pole der Verletzlichkeit und Stärke, die hier in immer wieder unterschiedlichen Bildern und Dynamiken ausgelotet werden. »En vogue« war der Abend bereits betitelt, bevor die künstlerischen Ideen geboren wurden. En vogue ist dieser Tanzabend aufgrund der sehr zeitgenössischen choreografischen Handschriften der künstlerischen Teams, und verspricht so ein tänzerisches Erlebnis am Puls unserer Zeit.

 

Dauer ca. 80 Minuten, Umbaupause zwischen dem ersten und zweiten Teil.

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»Ein ausgefallener, bildreicher Abend, der interessante Wege beschreitet und sehr unterschiedliche Handschriften zeigt« (Mannheimer Morgen, 22.02.2022)

 

»Unbeschreiblich gut, die neue Arbeit des niederländischen Künstlerduos Imre van Opstal und Marne van Opstal für das Tanzensemble am Nationaltheater Mannheim. Mit ihrem Stück „The little man“ lieferten die Geschwister nicht nur, was im internationalen Tanz „En vogue“ ist, so der Titel des neuen Tanzabends. Sie zeigten auch, sie könnten die Zukunft sein. (…) Eine seltene Bewegungsvirtuosität ist zu erleben. Jeder Moment scheint mit einer einzigartigen neuen Bewegung aufzuwarten.« (Die Rheinpfalz, 22.02.2022)

 

»Ungewohnte und erinnerungswürdige Bilder, sind das, die uns dieser Entwicklungstanz des „kleinen Mannes“ zeigt« (Mannheimer Morgen, 22.02.2022)

 

»Ihr Trio vereint zeitgenössische Aktualität mit zeitloser Individualität: Was sie über den „Kleinen Mann“ zu sagen bzw. zu zeigen haben, hat das Zeug dafür, im Gedächtnis haften zu bleiben. Leonardo Cheng und Albert Galindo sind zwei der vier Newcomer im Mannheimer Ensemble – ihnen und Paloma Galiana Moscardó haben die niederländischen Geschwister ebenso athletische wie emotional berührende Bewegungen auf die agilen Körper geschneidert.« (tanznetz, 22.02.2022)

 

»Genauso zeitgemäß und intensiv gestaltete sich im Anschluss „AEON“, die Neukreation von Christine Gouzelis und Paul Blackman. „AEON“ erwies sich dabei einerseits als bestechender versinnbildlichter Kommentar zum Zustand der Welt, auch als eine getanzte Reise der Menschheit von der Antike bis zum immer noch wissenschaftsgläubigen Zeitalter der Gegenwart.« (Die Rheinpfalz, 22.02.2022)

 

»Ein toller Abend. Chapeau!« (Die Rheinpfalz, 22.02.2022)