Schauspielhaus

Meine geniale Freundin – Teil 2

nach den Romanen von Elena Ferrante Premiere: Sa, 11. Dezember 2021
aus dem Italienischen von Karin Krieger | Deutsche Erstaufführung
In deutscher Sprache; ausgewählte Vorstellungen mit türkischen Übertiteln

Nach der erfolgreichen Inszenierung der ersten beiden Bände von »Meine geniale Freundin« in der Spielzeit 2018/19 zeigen wir endlich das Finale des berühmten Epos. Die beiden Freundinnen Elena und Lila könnten unterschiedlicher nicht sein: Die eine introvertiert, angepasst und strebsam, die andere trotzig, stolz und unberechenbar, sind sie gemeinsam in einem ärmlichen Viertel von Neapel aufgewachsen. Während Elena Zugang zu Bildung bekommt, hat sich Lila früh zur Heirat entschließen müssen. Zeitlebens versuchen beide, sich gegen ihr »Milieu« zu behaupten. In glücklichen und unglücklichen Ehen, im Wachsen und Scheitern an der Mutterschaft, in ehrgeizigen Ambitionen und beruflichen Niederlagen spiegeln sich die Höhen und Tiefen einer so komplizierten wie einzigartigen lebenslangen Beziehung – bis sich zuletzt der Bogen zurück in die Schrecken der Kindheit auf fatale Weise schließt.

Elena Ferrantes von Feuilleton und Publikum gefeierte »Neapolitanische Saga« erzählt nicht nur vom Wert der Bildung und weiblicher Emanzipation in einer von Männern dominierten Gesellschaft, sondern beschreibt zugleich mehr als 60 Jahre europäisches Zeitgeschehen. Mit ihrer Inszenierung des dritten und vierten Bands des italienischen Bestsellers setzt Felicitas Brucker, die Hausregisseurin am Schauspielhaus Wien war und u. a. in Basel, Freiburg und Zürich inszenierte, ihre Arbeit in Mannheim fort.

 

Die Übertitel in türkischer Sprache werden ermöglicht von Roche.

 

 

Möchten Sie diese Produktion mit einer Schulklasse oder Gruppe besuchen und wünschen sich ein Vermittlungsangebot, dann kontaktieren Sie gerne Ronja Gerlach (E-Mail: ronja.gerlach@mannheim.de / Tel.: 0621 1680 488).

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»Packendes Drama.« (Mannheimer Morgen, 13.12.2021)

 

»Mitreißend.« (Mannheimer Morgen, 13.12.2021)

 

»Fast drei kurzweilige Stunden anspruchsvolle Unterhaltung.« (Rhein-Neckar-Zeitung, 15.12.2021)

 

»Herausragend Paula Hans als so unbändig wie furchtlos um Selbstbehauptung ringende Lila […]. Ebenso überzeugend Maria Munkert als deren ängstlichere, von Selbstzweifeln geplagte Freundin Elena […]. Ein großer Gewinn für die Aufführung ist auch Ragna Pitoll in der Erzählerinnenrolle der alten Elena […].« (Rhein-Neckar-Zeitung, 15.12.2021)

 

»Die neun Schauspieler*innen sind enorm gefordert und spielen ihre vielen Rollen einfach glänzend.« (Bermudafunk, 14.12.2021)

 

»Ein Italien, fern von La dolce Vita. […] ungeschöntes Abbild einer Welt, in der Mafia, Gewalt, besonders gegen Frauen, Armut und Unterdrückung an der Tagesordnung stehen.« (Mannheimer Morgen, 13.12.2021)

 

»Vor einem lediglich skizzierten Hintergrund der komplexen Verstrickung der italieni-schen Gesellschaft mit der Mafia und des „Movimento studentesco“, des Arbeiterkampfs und des Kampfes zwischen Faschisten und Kommunisten, lieben und hassen die Freundinnen sich, unterstützen oder kritisieren einander und lieben denselben Nino, den Eddie Irle spielt.« (Die Rheinpfalz, 13.12.2021)

 

»Die Regisseurin lässt das Dilemma der Elena großartig spüren.« (Bermudafunk, 14.12.2021)

 

»Immer wieder gibt es großartige Szenen mit Musik oder Tanz – sehr eindringlich.« (Bermudafunk, 14.12.2021)

 

»Das räumlich durch viele mobile Elemente sehr variable Bühnenbild von Viva Schudt, atmosphärisch bereichert durch viel Musik (Mark Badur), Videoeffekte und Licht (Damian Chmielarz), bietet gute Voraussetzungen für das intensiv agierende siebenköpfige Ensemble, das zum Teil auch in Mehrfachbesetzung zu sehen ist.« (Rhein-Neckar-Zeitung, 15.12.2021)