Opernhaus

Musiksalon // Extra: Porträtkonzert Sidney Corbett


Werke von Sidney Corbett und Franz Schubert

Mit: Rebecca Blanz (Sopran), Matteo Pirola (Klavier), Francesco Viola (Flöte), Carsten Bolz (Klarinetten), Dumitrita Gore (Violine), Moni-Kathrin Blunier (Violine), Stephanie Phieler (Viola), Hoang Nguyen (Violoncello), Elias Corrinth (Musikalische Leitung, Klavier)

Der Mannheimer Komponist Sidney Corbett begann seine musikalische Laufbahn zunächst als Gitarrist in Los Angeles. Nach einem Studium in Yale zog es ihn nach Deutschland, wo er Schüler von György Ligeti wurde. Corbetts charakteristische Musiksprache zeugt von seiner Sensibilität für Einflüsse aus allen Kunstgattungen von Literatur bis Malerei und schlägt sich in einem breitem Œuvre von Kammermusik bis Oper nieder. Seit 2006 ist er Kompositionsprofessor an der Mannheimer Musikhochschule und aus der hiesigen Musiklandschaft nicht mehr wegzudenken.

 

Am 6. März 2022 feierte Corbetts Kammeroper »Keine Stille außer der des Windes« in der Regie von Pia Partum im Studio Werkhaus Premiere. In diesem Kontext freuen wir uns besonders, im Porträtkonzert Corbetts Schaffen aus verschiedenen musikalischen und persönlichen Perspektiven zu beleuchten. Wegen Krankheit im Ensemble musste der Termin auf Sonntag, 3. April verschoben werden.

 

Erklingen werden verschiedene Kammermusikwerke von a cappella-Gesang bis Sextett, darunter die groß angelegten »Gesänge der Unruhe«, die den Bogen zu Fernando Pessoa und damit zur literarischen Vorlage der Oper »Keine Stille« schlagen. Im Künstlergespräch gibt Corbett persönliche Einblicke in seinen Werdegang, spricht über die Bedeutung von Literatur und bildender Kunst für sein Schaffen und verrät, warum er sich für sein Porträtkonzert Lieder von Franz Schubert gewünscht hat.