Opernhaus

Hänsel und Gretel

Engelbert Humperdinck Premiere: So, 28. November 2021
Märchenspiel in drei Bildern | White-Wall-Oper 4
in der Kammermusikfassung von Nathan Lofton

ab 6 Jahren

Mit dem Kinderchor und dem Nationaltheater-Orchester

Hänsel und Gretel verirren sich im Wald. Sie begegnen einer bösen Hexe, doch am Ende landen nicht die Kinder im Ofen, sondern die Hexe selbst. Vom Volkslied bis zur geheimnisvoll funkelnden Musiksprache der Spätromantik findet Humperdinck genau den richtigen Ton für dieses Märchen – eine ideale Vorlage für die fantasievolle Inszenierung von Victoria Stevens und die magischen Bildwelten der Videokünstlerin Judith Selenko.

 

Die Aufführungsrechte von »Hänsel und Gretel«, Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck in der Kammermusikfassung von Nathan Lofton, liegen bei Musica Mundana Musikverlag GmbH, Ernen Schweiz.

 

Nähere Informationen zur Neuinszenierung und zum Konzept der »White-Wall-Oper« erhalten Sie hier sowie auf dem Alphabet-Blog.

 

 

Mit freundlicher Unterstützung unseres Hauptsponsors

 

 

 

Zu dieser Produktion bieten wir Einführungs- und Nachbereitungsworkshops sowie eine Produktionsgruppe an. Bei Interesse kontaktieren Sie gerne Oliver Riedmüller (E-Mail: oliver.riedmueller@mannheim.de / Tel.: 0621 1680 488).

»Regie führt die Südafrikanerin Victoria Stevens, die in Judith Selenko (Video), Anna-Sofia Kirsch (Bühne) und Charlotte Werkmeister (Kostüme) eine großartige Mannschaft an ihrer Seite hat. Das Produktionsteam macht aus der Not der Corona-Bedingungen eine Tugend – und aus Humperdincks Märchenoper einen verzaubernden Abend [...].« (Die Rheinpfalz, 14.12.2020)

 

»Dass sich die Familie zum „Vater, Mutter...!“ nicht in die Arme schließen darf, sondern gehemmt abstandskonform voreinander stehenbleibt, ist dann der wohl merkwürdigste Moment einer fluffigen Neuproduktion, die allen Theaterhunger für beglückende anderthalb Stunden vergessen macht.« (Die Deutsche Bühne, 14.12.2020)

 

»Regisseurin Victoria Stevens verortet Humperdincks „Märchenspiel in drei Bildern“ irgendwo zwischen Räumungsklage und verwunschenem Wald, in dem sich Hänsel und Gretel aus einer Eiscreme-Truck-Maschine mit Cornettos mästen lassen. [...] Die Travestie-Hexe, bei Humperdinck traditionell von einem Mann gesungen, trägt Waffel im Haar. Konsequent.« (Rhein-Neckar-Zeitung, 04.12.2020)

 

»Die neue, eher bunte und poppige Version der südafrikanischen Regisseurin Victoria Stevens mit den Bildern von Judith Selenko und Bernhard Hochenauer (Video und Animation) hingegen will auf Teufel-komm-raus alles jung und wild machen, will mit den jahrhundertealten Märchenklischees der Brüder Grimm aufräumen.« (Mannheimer Morgen, 08.12.2020)

 

»Das Märchen, das die Mannheimer Humperdinck-Produktion erzählt, ist eines, das davon erzählt, wie schwer es ist, erwachsen zu werden. Und wie schwer auch, loszulassen.« (Die Rheinpfalz, 14.12.2020)

 

»Besonders ansehnlich ist dieses moderne Märchen mit spätromantischem Soundtrack im zweiten Akt. Der mystische Wald irrlichtert bühnenfüllend, das Geschwisterpaar wandelt hinter dem Schleier des illuminierten Vorhangs. Die Effektmaschinerie (Video: Judith Selenko, Animation: Bernhard Hochenauer) rattert den ganzen Abend [...].« (Rhein-Neckar-Zeitung, 04.12.2020)

 

»Einen märchenhafteren Wald kann man sich gar nicht vorstellen.« (Die Rheinpfalz, 14.12.2020)

 

»Statt mythischem 19. Jahrhundert mit geheimnisvollen Waldstimmungen irisieren Stevens und ihre Bild- und Kostümlieferantinnen zwischen heutiger Hip-Hop-Ästhetik und der naiven Kunst eines Henri Rousseau. Statt des altbackenen Lebkuchenhäuschens, wie wir es (fast) alle aus unserer Kindheit kennen, lässt sie surreal ein Riesengerät von Bus durch den Video-Wald tuckern, der nicht Gebäck, sondern Eis in rauen Mengen zu produzieren und zu verschenken scheint.« (Mannheimer Morgen, 08.12.2020)

 

»Jelena Kordić ist ein fideler, gut artikulierender Hänsel, Amelia Scicolone gibt mit warmer Höhe ein famoses Rollendebüt als Gretel, Kammersänger Thomas Jesatko überzeugt als Vater, Marie-Belle Sandis als Mutter Gertrud.« (Die Deutsche Bühne, 14.12.2020)

 

»Das Arrangement von Nathan Lofton macht aus dem an Richard Wagner ausgerichteten Humperdinck-Orchester eine Kammerversion für 16 Musiker – und man vermisst unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Alexander Soddy genau nichts. [...] Und jeder einzelne Musiker bewährt sich unter diesen besonderen Bedingungen, die alles andere als Opernalltag sind.« (Die Rheinpfalz, 14.12.2020)