Opernhaus

Blues Brothers - Unterwegs im Auftrag des Herrn

Premiere: So, 27. April 2014
Bühnenfassung von Matthias Gehrt

u.a.

Jake und Elwood Blues sind »unterwegs im Auftrag des Herrn«. Dem katholischen Waisenhaus, in dem die Brüder aufwuchsen, droht die Auflösung, wenn es eine Steuerschuld nicht alsbald begleichen kann, und so müssen Jake und Elwood binnen weniger Tage 5000 Dollar auftreiben. Auf legalem Wege, wie ihnen Schwester Mary mit dem Lineal eingebleut hat. Beim Besuch eines Gospel-Gottesdienstes in einer schwarzen Gemeinde wird Jake erleuchtet: Die Band, die in alle Winde zerstreut ist, muss für ein Benefizkonzert wieder zusammengetrommelt werden. »Motorhead« Elwood gibt Gas und die Brüder geraten mit Höchstgeschwindigkeit von einem Schlamassel ins nächste, bis schließlich der große Abend da ist, ein Auftritt der wiedervereinigten »Blues Brothers Band« vor ausverkauftem Haus im Palace Hotel Ballroom.

Der weltweite Durchbruch gelang den Blues Brothers 1980 mit dem gleichnamigen Kinofilm (Regie: John Landis). Ein Kult entstand, der bis heute ungebrochen ist.

 

Dauer: ca. 2 Stunden und 30 Minuten, inkl. einer Pause

Die angegebene Dauer ist lediglich ein Richtwert.

 

Regisseur Matthias Gehrt […] hat die Bühnenfassung bereits 2012 für sein Stammhaus erarbeitet. Die Version am NTM glänzt durch liebevolle, witzige Detailarbeit – am deutlichsten bei der Umsetzung der ins Absurde übersteigerten Verfolgungsjagden des Films, für die im Opernhaus zum Amüsement des Publikums zwei kleine Modellautos und viel Fantasie ausreichen müssen. [...] Was bleibt ist der Unterhaltungsaspekt einer rasanten Soul-Rock-Musical-Revue: Vor allem Düllmann hat die Ikonografie der Blues Brothers bis in die kleinste Geste verinnerlicht, auch Jaksch schlägt sich bravourös […].
Die Sänger, allen voran Whitley und Stephen Shivers, überzeugen – vor allem, wenn man bedenkt, dass sie sich mit Legenden wir Ray Charles, James Brown, John Lee Hooker oder Cab Calloway messen müssen. Songs wie ›Shake A Tail Feather‹ und das von Stefanie Köhm im Restaurant ›Aretha’s‹ etwas quietschig angelegte ›Think‹ reißen am meisten mit . auch in einer von zwei stürmisch geforderten Zugabe.
(Mannheimer Morgen, 29. April 2014)


»Minimalistisch und gewitzt ist die Inszenierung, und da sind auch die Autorennen keineswegs ausgeklammert oder auf die Videoleinwand verlegt. Diese sausen vielmehr als Modellautos über die Bühne, während unsere Blueshelden im Stehen pantomimisch dazu Gas geben.« (Rhein-Neckar-Zeitung, 29. April 2014)


»Unter der musikalischen Leitung des umjubelten Lokalmatadoren Willi Haselbek spielte in Mannheim eine Live-Band die bekannten Hits wie ›Everybody needs somebody to love‹, ›Gimme some lovin‹ oder ›Soulman‹ ganz furios. Das Ensemble hatte dazu viele große Stimmen zu bieten.« (Die Rheinpfalz, 29. April 2014)