Martin Busen

Martin Busen

Martin Busen, der aus München stammt, studierte ab 1991 an der dortigen Hochschule für Musik. Er erhielt das Claire-Gelda-Stipendium für Koloraturgesang und das Stipendium des Deutschen Bühnenvereins. 2000 bis 2001 war er Mitglied des Opernstudios Köln und sang Partien wie Sciarrone in Tosca, Schlemihl in Hoffmanns Erzählungen sowie den Arzt und den Diener in Verdis Macbeth. Gastverträge führten ihn nach Aachen, Wiesbaden, Osnabrück, Bielefeld, Frankfurt am Main, an die Deutsche Oper am Rhein und ans Prinzregententheater München, wo er den Naturhistoriker in Glanerts Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung gab. Im Konzertbereich war Martin Busen u.a. im Aachener Dom in der Johannespassion und im Konzerthaus Wien in Die sieben Todsünden zu hören. Von 2006 bis 2011 war er Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim und war hier in den verschiedensten Rollen zu erleben. So sang er in Mannheim u.a. Dr. Bartolo im Barbiere di Siviglia, Alfred P. Doolittle in My Fair Lady, Simone in Gianni Schicchi, Kuno in Webers Freischütz, Hans Foltz sowie den Nachtwächter in den Meistersingern von Nürnberg und Truffaldin in Ariadne auf Naxos. In der Uraufführung von Bernhard Langs Montezuma - Fallender Adler übernahm er die Partie des Pinotzin. 2012 gastierte er an der Staatsoper Hannover als Simone in einer Neuinszenierung von Gianni Schichi, 2013/2014 als Hans Schwarz in den Meistersingern. 2013 war er als Truffaldin in Ariadne auf Naxos am Staatstheater Wiesbaden zu erleben. Er engagiert sich mit Begeisterung für zeitgenössische Musik, u.a. auch in Hans Werner Henzes L’Upupa als Dijab im Concertgebouw Amsterdam 2012, als Mann in Charlotte Seithers anderes selbst bei der Biennale in der Bundeskunsthalle Bonn (2000) und als Doktor Popel in Moritz Eggerts Doktor Popels fiese Falle an der Oper Frankfurt (2002).