Alexander Soddy

Generalmusikdirektor

Alexander  Soddy

Der britische Dirigent Alexander Soddy erweiterte als Generalmusikdirektor des Nationaltheaters Mannheim (2016–2022) seinen programmatischen Schwerpunkt im klassischen deutschen und italienischen Opernrepertoire (»Die Meistersinger von Nürnberg«, »Aida«, »Die Frau ohne Schatten« u. v. a.) konsequent. Beispielhaft seien die überregional gefeierten Neuinszenierungen von »Pelléas et Mélisande« und »Peter Grimes« genannt. Sein Mannheimer Engagement führt er als Chefdirigent der Akademiekonzerte bis 2022/23 fort. In den vergangenen Spielzeiten dirigierte Alexander Soddy regelmäßig an der Bayerischen Staatsoper München (»Die Zauberflöte«, »La Bohème«) und der Staatsoper Berlin (»Fidelio«, »La Bohème«, »Der Freischütz«, u.a.). Nach seinem erfolgreichen Debüt an der Wiener Staatsoper (»Il barbiere di Siviglia«) dirigierte er dort in der Saison 2020/21 »Elektra«, »Salome« und »Carmen« und wird in den kommenden Spielzeiten regelmäßig als Gast im Haus am Ring dirigieren. An der Metropolitan Opera konnte Soddy 2017 mit »La Bohème« große Erfolge feiern und präsentierte im Frühjahr 2022 dort »Madama Butterfly«. Im Herbst 2022 gibt er sein Debüt am Royal Opera House Covent Garden. Als Konzertdirigent debütiert Soddy 2022 beim Tokyo Spring Festival und mit dem Atlanta Symphony Orchestra in den USA. 2024 wird er das Dirigat für die Uraufführung von Raskatovs »Animal Farm« an der Wiener Staatsoper übernehmen.

 

Alexander Soddy wurde in Oxford geboren und erhielt seine Ausbildung an der Royal Academy of Music sowie der Cambridge University. Nach seinem Abschluss 2004 wurde er Repetitor und Kapellmeister am National Opera Studio in London. Von 2010 bis 2012 war er als Kapellmeister an der Hamburgischen Staatsoper engagiert, 2013–16 Chefdirigent am Stadttheater Klagenfurt.