Schauspielhaus

My Island

Tanzabend von Stephan Thoss

»My Island« kreist um die menschliche Sehnsucht nach einem ganz persönlichen Ort des Glücks. Es muss nicht die exotische Destination sein, die durch außergewöhnliche Landschaft und einzigartiges Flair besticht, sondern kann viel schlichter gestaltet sein. Es muss ein Ort sein, der unser Verlangen nach Harmonie, Ruhe, Frieden und Geborgenheit zu stillen vermag. Sich einen solchen Ort zu schaffen, liegt oft in der eigenen Verantwortung, und so zeigt »My Island« ein Panorama verschiedener Entwürfe ganz individueller ›Islands‹. Wie flüchtige Visionen reihen sie sich aneinander und verschmelzen zu einem bewegenden Kaleidoskop, das viel über persönliche Bedürfnisse, Wünsche, Hoffnungen, Ängste oder Träume offenbart.

 

Dauer: ca. 1 Stunde und 15 Minuten, ohne Pause

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»Durchweg auf hohem Niveau in Sachen Ausdruck und Akkuratesse präsentiert sich die Mannheimer Compagnie nach siebeneinhalb Monaten Bühnenabstinenz. Sie setzt die anspruchsvolle Choreographie mit enormer Körperspannung und voller Konzentration um. Der kaleidoskopartige Reigen der Szenen, ihre schönen Bilder und stark rhythmisierten Aktionen fesseln bis zur letzten Minute.«

(Die Rheinpfalz, 26.10.2020)

 

»Der mit vielen Bravorufen angereicherte Applaus im Schauspielhaus (war) groß. Denn in »My Island«, einer Uraufführung von Ballett-Intendant Stephan Thoss, stimmte auch die künstlerische Leistung.«

(Mannheimer Morgen, 26.10.2020)

 

»Zum Glück für die Zuschauer lässt Stephan Thoss mit seiner großen choreografischen Routine die bestehenden praktischen Einschränkungen für die Probenarbeit im Laufe des 75-minütigen Stücks vergessen. (…) Stephan Thoss hat in den Szenen für sein neues Stück die Emotionen durchbuchstabiert, die mit der gesellschaftlichen Extremerfahrung einherkamen, und er spiegelt den rigide veränderten Alltag wider. Mit scharfem Blick entlarvt er die Schattenseiten behördlich verordneten physischen Abstands, auch im Beziehungsalltag. Emma Kate Tilson spielt (ihre) Szene mit Witz und Tiefgang, wenn sie ihre Gäste mit überquellendem Mitteilungsbedürfnis überschüttet. Keine Worte braucht Andrew Wright, um seine Hoffnungen vor geschlossenen Türen begraben zu müssen, und Mahomi Endoh demonstrierte eindringlich den Unterschied zwischen einer freiwillig oder erzwungenermaßen geschlossenen Tür.«

(tanznetz.de, 24.10.2020)

 

»In seiner Eindrücklichkeit zum Höhepunkt des Abends wird Silvia Cassatas Tanz in der Natur, hier verbinden sich Körpersprache, Musik und Video zum faszinierenden Gesamtkunstwerk.«

(Die Rheinpfalz, 26.10.2020)