Studio Werkhaus

INS KALTE WASSER

Bühne frei für den Theater-Nachwuchs
Assistent*innen-Abend

Die Assistierenden von heute sind die Theatermacher*innen von morgen. Bei »Ins Kalte Wasser« entwickeln sie eigene Arbeiten und probieren sich nach Lust und Laune aus – in jeder Ausgabe gibt es ein neues, überraschendes Format. 

 

Dieses Mal präsentieren Valeria Ryzhonina und ihr Team einen Abend über ein Thema, das immer mehr in den Fokus gesellschaftlicher Debatten gerät: Fleisch. Wie wird es konsumiert, wie wird es produziert und wofür steht es?

Das Leben einer Biosau (AT)

Fleisch als Symbol von Macht, Wohlstand und Männlichkeit. Fleisch als container of anxiety, d.h. psychologisches Mittel der Frustrationslinderung. Fleisch als auf umstrittene Weise “produziertes” Nahrungsmittel. Irgendwo muss es doch her kommen, damit alle ein Stück davon haben? Ein glückliches Tier im Stroh oder auf der Freilandwiese ist dann lediglich ein Wunschbild, dessen Ende immer ein Schlachthof ist. Der Schlachthof als Herzstück kapitalistischer (Re)produktion und Sinnbild der Ausbeutung von Tier und Mensch lag unserer Recherche zugrunde. Nun untersuchen wir dieses Verhältnis in einer Reihe performativer Skizzen mit unterschiedlichen Publikumskonstellationen.

 

Regie: Valeria Ryzhonina
Bühne, Kostüm: Viktoria Strikic
Performer:innen: Katharina Breier, Carmen Yasemin Ipek, Sebastian Reich, Uwe Topmann

 

Bild: Deutsches Fleischermuseum Böblingen