Schauspielhaus

Dschinns

Premiere: Fr, 08. Juli 2022
Uraufführung
nach dem Roman von Fatma Aydemir in der Theaterfassung von Selen Kara

Nach dreißig Jahren harter Arbeit in Deutschland, mit großer Einsamkeit und Sehnsucht nach einem anderen Leben, hat Hüseyin sich einen Traum erfüllt: eine Eigentumswohnung in Istanbul. Er kann es kaum erwarten, dort seine Familie zu empfangen – und stirbt ganz plötzlich an einem Herzinfarkt. Zur Beerdigung reisen nacheinander seine Frau Emine, seine Kinder Ümit, Peri, Sevda und Hakan nach Istanbul, alle mit ihren eigenen Verletzungen, Verstrickungen und Wünschen im Gepäck. Und in der Wohnung fühlen sie alle die Präsenz von etwas anderem …

Mit sprachlicher Wucht und Schönheit erzählt Fatma Aydemir in ihrem zweiten Roman eine Familiengeschichte aus Deutschland Ende der 1990er Jahre. Das politische Klima bildet den Hintergrund für die Geschichten der einzelnen Familienmitglieder und ihre Beziehungen.

Nach ihrer Adaption von Fatma Aydemirs erstem Roman, »Ellbogen«, bringt Regisseurin Selen Kara nun die Uraufführung von »Dschinns« auf die Bühne des Schauspielhauses. Der Roman ist erschienen im Hanser Verlag.

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»Regisseurin Selen Kara gelingt ein gleichermaßen unterhaltsamer wie zu Herzen gehender Abend.« (taz, 10.07.2022)

 

»Ein Theaterabend wie ein Spielfilm, mit ständigen Schnitten, packenden Dialogen und einem sorgfältig konzipierten Soundtrack.« (Die Rheinpfalz, 11.07.2022)

 

»Ein wahnsinnig unterhaltsamer Abend.« (Deutschlandfunk Kultur, 08.07.2022)

 

»Szenen von echter dramatischer Wucht.« (Rhein-Neckar-Zeitung, 11.07.2022)

 

»[Eine] unwahrscheinliche Leichtigkeit, mit der Selen Kara Aydemirs Roman auf die Bühne bringt.« (Die Rheinpfalz, 11.07.2022)

 

»Die Figuren falten sich nacheinander vor dem Publikum auf und werden in den rund 160 Spielminuten vom Ensemble so seelenvoll wie darstellerisch pointiert mit Leben gefüllt.« (Mannheimer Morgen, 11.07.2022)

 

»Brillant, wie hier mit dem Licht, dem Sound und vor allem auch dem famosen modularen Bühnenbild (von Lydia Merkel) gearbeitet wird.« (Mannheimer Morgen, 11.07.2022)

 

»Die Geschichte dieser Familie gehört erzählt – auch und gerade auf der Bühne eines Nationaltheaters in einer Stadt wie Mannheim.« (SWR2, 09.07.2022)

 

»Mit nachgerade umwerfender szenischer Eleganz und Leichtigkeit des Tons inszeniert, immer wieder blitzt da auch Humor auf, der die eigentliche Schwere des Sujets durchbricht. Und jenes ist im Kern eine sehr universelle Familiengeschichte, wenngleich sie freilich mit den spezifischen Merkmalen und Erfahrungen einer türkisch-kurdischen Biografie erzählt wird.« (Mannheimer Morgen, 11.07.2022)

 

»Gender-Debatte, Homo- und Transsexualität, Rassismus, die Kultur des Patriarchats, die Integrationspolitik der Bundesrepublik und die Kurdenpolitik der Türkei. Gleichzeitig eine Familiengeschichte, die zum einen eine sehr besondere ist und zum anderen eine universelle. […] Zu viel auf einmal? Keineswegs.« (Die Rheinpfalz, 11.07.2022)

 

»Mit einem fast durchweg türkisch(stämmig)en Cast erzählt die designierte Ko-Intendantin am Schauspiel Essen diese Einwanderergeschichte auch für die große türkische Gemeinde in Mannheim, und das Publikum bei der nicht ganz ausverkauften Premiere war durchaus gemischt, aber einhellig begeistert.« (Nachtkritik, 08.07.2022)