Cecils Briefwechsel

Ein Post-Drama
von Sapir Heller, Lena Wontorra und Ensemble
nach »Gott Vater Einzeltäter – Operation Kleist« von Necati Öziri

Cecil ist Teil eines Netzwerks, das für eine verbesserte Gegenwart einsetzt. Weil sie zurzeit keine Versammlungen abhalten kann, verschickt sie aus dem Homeoffice Briefe, um ihre Geschichte zu erzählen und gesellschaftsrelevanten Fragen nachzugehen. Sie will in einen Austausch darüber kommen, was das Patriarchat in all seinen Facetten nicht nur mit den Männern, sondern mit uns allen macht.

 

Necati Öziri verbindet in seinem Theatertext »Gott Vater Einzeltäter – Operation Kleist«, verschiedene Figuren und Narrative Heinrich von Kleists für eine Patriarchats-Betrachtung. Das Stück ist ein Auftragswerk für das NTM und hätte im Februar 2021 Premiere haben sollen. Regisseurin Sapir Heller hat mit ihrem Ensemble nun ein »Post-Drama« entwickelt, das die Stimme von Cecil, einer Figur aus dem Drama, zu Ihnen nach Hause bringt und Ihnen die Möglichkeit bietet, mit ihr in Kontakt zu treten. Denn wenn Sie nicht ins Theater kommen können, muss das Theater eben zu Ihnen kommen!

 

Nachdem Sie Ihre Teilnahme gebucht haben, bekommen Sie einen ersten Brief per Post nach Hause geschickt. Sie buchen über unsere Theaterkasse das Datum, an dem der erste Brief (so die Post es einrichten kann) zu Ihnen nach Hause kommt. In diesem Brief finden Sie nicht nur einen Text, sondern auch weitere Gegenstände, mit denen Sie ihr ganz persönliches Theatererlebnis für sich und ihren Haushalt zuhause inszenieren können. Im Anschluss sind Sie dazu eingeladen eine Antwort zu verfassen und mit Cecil in Dialog zu treten. Sie wird wieder antworten und mit Ihnen die Geschichte weiterinszenieren.    

 

Preis: € 20,- / erm. € 9,-

 

 

Ermöglicht wird der Aufenthalt des Hausautors durch die freundliche Unterstützung der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V.

»Das intensivste Theatererlebnis, seit die Theater geschlossen sind.« (Die Deutsche Bühne, 03.03.2021)

 

»Der Austausch funktioniert, vor allem auch weil die Briefe tatsächlich persönlich beantwortet werden. Damit leistet das Projekt etwas, was vielen Streams und flimmernden Bildschirmen fehlt: persönliche und intime Interaktion, von Kunst berührt und abgeholt zu werden.« (Süddeutsche Zeitung, 16.03.2021)

 

»Diese Stückentwicklung überzeugt durch ihre Intimität und Gegenwärtigkeit. In der spannenden Korrespondenz entsteht eine parabelhafte Welt, jenseits der Pandemie.« (Theater der Zeit, Mai 2021)

 

»Passend zur Lockdown-Lage hat sich das Nationaltheater Mannheim mit dem Projekt Cecils Briefwechsel. Ein Post-Drama (2021) einen Coup zur Beteiligung des Publikums ausgedacht.« (Der Freitag, 15.04.2021)

 

»So kann es aussehen, das Theater in Zeiten der Pandemie.« (Reutlinger General-Anzeiger, 19.02.2021)

 

»Man liest, deklamiert, blättert und zündelt. So viel analoges Erleben bei gleichzeitiger Streaming- und Zoomfreiheit hatte man im Theater selten.« (Mannheimer Morgen, 13.04.2021)

 

»Das Nationaltheater Mannheim ermöglicht mit „Cecils Briefwechsel – Ein Post-Drama“ ein sehr intimes Theatererlebnis.« (Rhein-Neckar-Zeitung, 17.04.2021)

 

»Was die Mitarbeitenden dieses Theaters in den letzten Monaten trotz aller Widrigkeiten an Kreativität aufgebracht haben, ist wirklich bemerkenswert.« (Deutschlandfunk Kultur, 17.03.2021)