Online-Vorstellung

Fräulein Else

Premiere: Sa, 27. Februar 2021
Instagram Live-Performance nach der Novelle von Arthur Schnitzler

Die neunzehnjährige Else macht Urlaub mit ihrer Tante in Südtirol, als ein Brief ihres Vaters eintrifft: Else soll ihre Familie vor der Pleite retten und den Kunsthändler Dorsday, der zufällig im gleichen Hotel residiert, um Geld bitten. Dorsday, ein schmieriger Typ, hat schon länger ein Auge auf die schöne Else geworfen und will sie erpressen … Daniel Cremer und Vassilissa Reznikoff finden eine stolze und eigenwillige junge Frau in Schnitzlers Monolog-Novelle aus dem Jahr 1924. Dieses Fräulein Else präsentiert sich auf ihrem Instagram-Account und geht aus dem Hotel, in dem sie sich aufhält Live, um das Publikum an ihrem Gedankenstrom teilhaben zu lassen: Wie hat eine junge Frau zu sein? – sie betrachtet wie eine feministische Pop-Ikone stolz ihr Spiegelbild und birgt eine Vielfalt an Antworten in sich.

 

Hier geht's zu Fräulein Else auf Instagram, am 27. und 28.02. um jeweils 18 Uhr findet die Vorstellung live auf diesem Kanal statt. Um dem Stream beizutreten, folgen Sie folgenden Schritten:

 

1. Laden Sie die Instagram-App auf Ihr Handy herunter.

2.  Melden Sie sich in der App oder in ihrem Web-Browser bei Instagram an. Sie müssen weder etwas posten noch weitere Daten angeben, um »Fräulein Else« zu sehen.

3. Unter dem Lupensymbol (in der App unten links, im Browser oben mittig) finden sie die Suchfunktion. Suchen Sie dort nach dem Profil von »fraeulein_else_« oder klicken sie hier.

4. Sobald der Livestream um 18 Uhr beginnt, ist das Profilbild neben dem Profilnamen oben links lila umrandet. Klicken sie darauf, um zuzusehen.


Sollte es während der Vorstellung zu Übertragungsproblemen kommen, oder Ton und Bild zeitweise asynchron laufen, hilft es, den Stream kurz zu verlassen und dann erneut auf das Bild zu klicken.

 

Bei weiteren Fragen zum technischen Vorgang oder zur Inszenierung wenden Sie sich an lena.wontorra@mannheim.de

 

 

Mit freundlicher Unterstützung durch das Hotel Speicher7

»Vassilissa Reznikoff spielt das unheimlich gut, diesen tiefen Fall Elses ins Dunkle.« (Nachtkritik, 27.02.2021)

 

»Intimer kann es nicht werden zwischen ihr und ihrem Publikum.« (Rheinpfalz, 01.03.2021)

 

»Schnitzlers Text offenbart sich als zeitlos und ungeheuer modern.« (Nachtkritik, 27.02.2021)

 

»Das Stück wirkt intensiv nach – um einiges intensiver als das Medium Instagram sonst ist.« (Mannheimer Morgen, 01.03.2021)

 

»Unbedingt mehr davon!« (SWR2, 01.03.2021)

 

»Vassilissa Reznikoff hat über eineinhalb Stunden eine beeindruckende Solo-Show hingelegt. Sie schafft es, die vielen Facetten von Else überzeugend auszuleuchten: das verwöhnte, verträumte Mädchen ebenso wie die desillusionierte, todesmutige junge Frau.« (SWR2, 01.03.2021)

 

»Hat Arthur Schnitzlers Monolognovelle von 1924 uns heute wirklich noch was zu sagen? Aber hallo. Das Nationaltheater Mannheim beweist es – mit seiner ersten Instagram-Inszenierung.« (Rheinpfalz, 01.03.2021)

 

»Besonders gelungen sind die Passagen, in denen sie [Else] mit dem Medium spielt, auf die Kommentare ihrer Follower eingeht und das Smartphone mal Spiegel, mal Freundin ist.« (SWR2, 01.03.2021)

 

»Die Intimität, die eine Handykamera (oder ihr künstlerisches Substitut) auch körperlich herstellen kann, eignet sich vorzüglich, um den inneren Monolog der 19-jährigen Else ein glaubwürdiges Ventil nach außen zu geben.« (Nachtkritik, 27.02.2021)

 

»Mannheim gehört zu den öffentlichen Theatern, die sich von Anbeginn der Pandemie um den Kontakt zum Publikum wirklich bemühten. Und das weit über das reine Theaterabfilmen hinaus.« (Nachtkritik, 27.02.2021)

 

»Die aus der Not des monatelangen Lockdowns geborene Alternative zum echten Theatererlebnis ist tatsächlich eine gelungene. Weil nicht einfach ein Bühnengeschehen abgefilmt und im Netz verbreitet wird, sondern weil Regisseur Daniel Cremer und Schauspielerin Vassilissa Reznikoff alle Möglichkeiten nutzen, die das Medium Instagram ihnen bietet.« (Rheinpfalz, 01.03.2021)