Schauspielhaus

Die Wand

nach dem Roman von Marlen Haushofer Premiere: 2021

Eines Morgens ist sie plötzlich da: Eine unsichtbare undurchdringliche Wand, die eine Frau fern von allen Menschen und der Zivilisation in einer Jagdhütte einschließt. Die Welt hinter der Wand scheint wie durch eine merkwürdige Katastrophe in einen Stillstand versetzt zu sein. Zusammen mit einem Hund, einer Kuh und einer Katze ist die Frau auf ihren Überlebenswillen und die Arbeit ihrer eigenen Hände angewiesen. Erst scheint die Situation zunächst alptraumhaft, aber nach und nach entdeckt sie Zufriedenheit und neue Freiheiten in ihrem Einsiedlerleben und führt bald ein Leben vollkommen abhängig von der unberechenbaren Natur. Was uns kaum vorstellbar erscheint, wird in Marlen Haushofers bekanntem und verfilmten Roman literarisch zur Realität. Die Ensemblemitglieder Sarah Zastrau und Patrick Schnicke entwickeln auf der Vorlage des Romans einen Monolog über die Emanzipation in der Isolation.

 

 

Möchten Sie diese Produktion mit einer Schulklasse oder Gruppe besuchen und wünschen sich ein Vermittlungsangebot, dann kontaktieren Sie gerne Ronja Gerlach (E-Mail: ronja.gerlach@mannheim.de / Tel.: 0621 1680 488).  

»Sarah Zastraus Spiel beeindruckt von der ersten bis zur letzten Minute.« (Die Rheinpfalz, 19.07.2021)

 

»Ein schräg gestelltes schwarzes Spielpodest inmitten der sonst leeren Bühne, eine Trinkflasche, eine Taschenlampe, ein Stück Kreide und ein Tonbandgerät – mehr Ausstattung gibt es nicht in dieser wahrhaft minimalistischen ersten Mannheimer Regiearbeit Patrick Schnickes, der seit der Spielzeit 2018/19 dem NTM-Ensemble angehört.« (Rhein-Neckar-Zeitung, 20.07.2021)

 

»Für Sarah Zastrau bedeutet das vollen körperlichen Einsatz auf höchst beengtem Raum und die immense Anstrengung, einen überwiegend erzählten oder als Bericht ins Tonband gesprochenen Text möglichst anschaulich zu gestalten. Es gelingt ihr mit bewundernswerter Intensität […].« (Rhein-Neckar-Zeitung, 20.07.2021)

 

»Mithilfe von Sound- und Lichteffekten und vor allem durch Sarah Zastraus hervorragendes Spiel entstehen die Bilder von selbst im Kopf der Zuschauer.« (Die Rheinpfalz, 19.07.2021)