White-Wall-OperEine Wand, tausend Möglichkeiten

 

 

Eine weiße Wand als Ausgangsmaterial ist das verbindende Element der neuen »White-Wall-Opern« (»WWO«) am Nationaltheater. Die bewegliche White Wall wird zum Leben erweckt durch großformatige Projektionen, für die verschiedene visuelle Künstler*innen eine starke Bildsprache entwickelt haben. Sie ist Leinwand, Bühnenbild und Spielpartnerin zugleich. Handgemachte Overhead-Projektionen, Film, Videokunst, Zeichnungen, Animationen oder collagierte Bilder verwandeln die nackte Wand in Räume, Orte, Fantasien – kurz: sie machen aus ihr eine der Protagonist*innen des Abends. Die ersten »WWO« widmen sich der »Zauberflöte«, »Madame Butterfly«, dem »Barbier von Sevilla« sowie »Hänsel und Gretel« und entführen das Publikum in vertraut-neue Welten. Denn: Alle »WWO« sind quasi Uraufführungen, die durch eine reduzierte oder veränderte Besetzung und in einer gekürzten Fassung alt Bekanntes unter das Brennglas rücken, ungewöhnliche Perspektiven eröffnen und neue Klangfarben hörbar machen.

 

Sämtliche WWO-Aufführungen dauern ca. 90 Minuten und finden ohne Pause statt.