Hinterhof Alte Feuerwache

Freche Fläche

Marcela Herrera Premiere: Sa, 16. Februar 2013

ab 2 Jahren

Ein Maler tritt auf. Mit Sprühdose, Farbeimer und Papierschnipseln lässt er auf leeren Flächen eine neue Welt entstehen. Farben und Striche erschaffen immer wieder neue Bilder, die die Kinder zum Mitmachen anregen. Auf spielerische Weise verbinden sich Bühne und Zuschauerraum zu einem sinnlichen Miteinader von Farben und Formen.

Die Begegnung von bildender und darstellender Kunst zieht kleine und große Zuschauer*innen in ihren Bann.


Nach der Produktion Das große Lalula arbeiteten Marcela Herrera und Nicole Libnau in dieser Uraufführung erneut an einer Stückentwicklung für die Allerkleinsten. Diesmal wollten sie eine Brücke zwischen bildender und darstellender Kunst schlagen. Sie entwickelten gemeinsam mit dem Schauspieler und bildenden Künstler Cédric Pintarelli ein besonderes Theatererlebnis als sinnliches Spiel mit Linien, Formen und Farben für unser jüngstes Publikum.

 

Dauer: 45 Minuten, keine Pause

Die angegebene Dauer ist lediglich ein Richtwert.

 

Leichte Sprache:

Ein Maler kommt auf die Bühne. Er hat eine Sprüh-Dose dabei. Farb-Eimer. Und Papier-Schnipsel. Damit macht er Bilder auf leere Wände. Mit Farben und Strichen macht er immer neue Bilder. Die Kinder können mitmachen. Sie machen zusammen mit dem Maler Kunst. So werden aus den Zuschauern Künstlerinnen und Künstler. Das macht allen Spaß!

»[…] Was wie einer Kunst-Performance aussieht, entwickelt sich zum spannenden Anschauungsmaterial für Erwachsene über frühkindliches Verhalten. [...] Da Kinder stets unterschiedlich reagieren, ist viel spontane Improvisation eingebaut. […] Die Transparentfolie ist das erste Signal, dass hier etwas im Entstehen ist. Das kühle Blau, das lange und differenziert ausgebreitet wird, verbreitet Ruhe und Konzentration. Mit Rot und Orange kommen Freude und Ausgelassenheit. Immer mehr Kinder preschen vor, um ein rotes Papier zu erlangen, wickeln es sich um den Hals oder schwenken es wie ein Fädchen. Und als Cédric Pintarelli Papierschnipsel schneien lässt, sind alle mit dabei, sich gegenseitig zu bewerfen. Der emotionale Spannungsbogen ist perfekt gelungen: Schaut, hier passiert etwas, und wir machen alle mit.«
(Die Rheinpfalz, 20. Februar 2013)