Lena Wontorra

Dramaturgin

Lena Wontorra wurde in Köln geboren. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und Medienkulturwissenschaft in Köln. Während ihres Studiums assistierte sie freiberuflich am Schauspiel Köln und Schauspiel Frankfurt. Sie organisierte und kuratierte außerdem verschiedene Bühnen- und Festivalformate, so zum Beispiel 2018 das internationale DISKURS-Festival mit dem Titel »no service«, das sich mit solidarischen Praktiken im Kulturbetrieb auseinandersetzte. Inhaltliche und künstlerische Arbeit sind in ihrer Betrachtung untrennbar mit strukturellem Wandel verbunden. Sie widmet sich insbesondere dem Theaterraum und seinen Regeln und befragt Repräsentationsstrategien von Körpern auf der Bühne.

Seit der Spielzeit 2019/20 ist sie als Dramaturgin am Nationaltheater Mannheim tätig. Neben Produktionsdramaturgien und Stückentwicklungen ist sie hier für die Festivaldramaturgie der Internationalen Schillertage verantwortlich und Teil der künstlerischen Leitung des Instituts für Digitaldramatik. Für das 2021 am Nationaltheater Mannheim entstandene Post-Drama »Cecils Briefwechsel« wurde sie zusammen mit der Regisseurin Sapir Heller zum Faust-Preis eingeladen und mit dem Dr. Otto Kasten-Preis der Intendant*innengruppe des Deutschen Bühnenvereins ausgezeichnet.