Raphael Wittmer

Raphael Wittmer

Raphael Wittmer erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei den Luzerner Sängerknaben, wo er als 1. Knabe in der »Zauberflöte« am Luzerner Theater erstmals als Solist auf der Bühne stand. Von 2003 bis 2007 studierte er Gesang an der Musikhochschule Basel, schloss mit Auszeichnung ab und es folgte ein zweijähriges Aufbaustudium an der Musikhochschule Köln bei Prof. J. Protschka. Raphael Wittmer ist Stipendiat der Friedl Wald-Stiftung und Preisträger der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung.

Erste Bühnenerfahrungen sammelte der Tenor während des Studiums am Theater Basel und von 2008 bis 2010 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios der Oper Köln. Es folgte ein dreijähriges Festengagement am Theater Plauen/Zwickau, wo er u.a. als Graf Almaviva im »Barbiere di Seviglia«, als Ferrando in »Così fan tutte« und als Walther von der Vogelweide in »Tannhäuser« debütierte. Gastspiele führten ihn in jüngerer Zeit als Dr. Otto Siedler im »Weissen Rössl« ans Konzert Theater Bern, als Don Basilio in »Le nozze di Figaro« ans Staatstheater Darmstadt und als Don Ottavio in Don Giovanni« ans Theater Heidelberg. Neben den großen Tenorpartien in den Oratorien von J.S. Bach gehören u.a. der »Messiah« von G.F. Händel, die Schöpfung« von J. Haydn und die »Petite messe solenelle« von G. Rossini zu seinem Konzertrepertoire.

Mit Beginn der Spielzeit 2014/15 wechselte Raphael Wittmer ins Ensemble des Nationaltheaters Mannheim, wo er u.a. als Jaquino in »Fidelio«, als Beppo in »I Pagliacci«, als Truffaldino in der »Liebe zu den drei Orangen«, als Theiresias in den »Bassarids« und im »Golem«, einer Uraufführung von Bernhard Lang zu erleben war.