Themenwochenenden 2019/20

Safe Space

Themenwochenende zum Schwerpunkt Körper und Identität

 

Das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit ist zerbrechlich und oft widersprüchlich – wie finden wir den Mittelweg? Welche Rolle spielen Körper, Geschlecht und Herkunft? In der Spielzeit 2019/20 beschäftigen sich Schauspiel-Inszenierungen wie »Liebe / Eine argumentative Übung«, »Ellbogen«, »Sex – Die halbe Wahrheit« und die Tanz-Produktion »Next Paradise« mit diesen Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders. Vom 14. bis 16. Februar 2020 vertiefen wir mit dem Themenwochenende »Safe Space« unsere Auseinandersetzung, gemeinsam mit unserem Publikum.

Safe Spaces sind geschützte Räume für Menschen und Gruppierungen, die sich sonst ausgeschlossen oder angefeindet fühlen. Sie sind dort sicher vor verletzenden Erfahrungen und frei, sich auszudrücken. Safe Spaces sind aber genauso Orte der Ausgrenzung – von bestimmten Personen, Inhalten und Begriffen – und werden damit auch zu Orten der Unfreiheit. Welche Regeln braucht es also, damit viele und unterschiedliche Menschen sich frei UND sicher fühlen? Ein Wochenende lang geht es um verschiedene Möglichkeiten des Zusammenlebens – mit Aufführungen und Gastspielen  sowie einem temporären »Safe Space«, der durch die Teilnehmenden selbst gebaut und weiterentwickelt wird. Ergänzt wird das Programm durch offene Formate wie Workshops und Publikumsgespräche, bei denen der offene Ideenaustausch im Mittelpunkt steht.

 

Tor 4 – BASF fördert Kunst

Wie geht Freiheit wirklich? Damit setzen sich 14 Projekte aus den Bereichen Musik, Tanz und Literatur bis hin zur bildenden Kunst auseinander. Sie sind Teil des Kulturförderprogramms Tor 4, mit dem BASF die Kulturorte der Metropolregion Rhein-Neckar als Orte des Dialogs zwischen verschiedenen Lebenswelten stärken möchte. Auch BASF ist Partner dieses Dialogs: Das Unternehmen schreibt jährlich eine gesellschaftlich relevante Fragestellung aus, zu der Institutionen Kunstprojekte einbringen können. Weitere Informationen unter www.basf.de/tor4