19. Internationale Schillertage

16. - 24. Juni 2017





Die schöne Freiheit … will ich verpflanzen in mein Vaterland, heißt es in Friedrich Schillers Drama

Demetrius. Für den Aufklärer Schiller bedeutet Freiheit, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen und die eigenen Fragen als Auftrag zu verstehen, selbst nach Antworten zu suchen, statt Vorgefertigtes nachzuplappern. Die Forderung von Populisten und Extremisten nach einfachen Lösungen ist ein Ausdruck der tiefen Erosion des Freiheitsbegriffs. Freiheit wird nicht mehr als etwas Positives verstanden, sondern als permanente Zumutung, in einer unübersichtlichen Lage die eigene Haut retten zu müssen.

Die Antwort des Theaters kann nur sein: komplexe Geschichten zu erzählen und Menschen in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit darzustellen, so wie es Friedrich Schiller in seinen großen, klassischen Dramen Maria Stuart, Wilhelm Tell und Die Räuber gelungen ist. Freiheit im Sinne Schillers als positive Herausforderung zu begreifen und nicht als Bürde oder als Bedrohung, damit beschäftigen sich die 19. Internationalen Schillertage in zahlreichen Gastspielen renommierter Theater aus dem In- und Ausland und Eigenproduktionen des kroatischen Regisseurs Oliver Frljić und und des dänischen Performancekollektivs SIGNA.


Im Programmbuch finden Sie alle Informationen rund um die 19. Internationalen Schillertage.

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Ein Gastbeitrag von Bernd Stegemann


Die Aufklärung, zu deren kampflustigsten Denkern Schiller zählt, hatte einen doppelten Begriff von Freiheit: die Freiheit von und die Freiheit zu. Die Freiheit von Bindungen verlangt den Ausgang des Menschen aus seiner Unmündigkeit: Nicht Kirche, Familie oder Stand sollen das Denken und Wollen bestimmen. Die Freiheit zum selbstständigen Menschen beschreibt die noch schwerere Forderung, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen: Nicht nachplappern, was gerade alle sagen, sondern die eigene Frage als Auftrag verstehen, eine Antwort zu suchen, die wahr ist.


In unserer Zeit, der sogenannten Spätmoderne, ist die doppelte Freiheit in dieselbe Krise geraten wie der gesamte Schatz abendländischer Kultur. Sie wird einerseits so inflationär gebraucht, dass sie banal wirkt, und andererseits wird sie so verdreht, dass häufig das Gegenteil zur Freiheit der Aufklärung gemeint wird. In drei großen gesellschaftlichen Bereichen lässt sich die Gefahr der Überdehnung, die zur Implosion führt, gut erkennen.


Die neoliberale Ideologie hat ein Mantra, das sie unermüdlich wiederholt: Die Freiheit des Marktes ist absolut. Gemeint war in der Geburtsstunde des Kapitalismus damit ein Markt, der von marktfremder Gewalt frei gehalten werden sollte. Dazu gehörten vor allem Monopolisten und andere Formen von Preisdiktaten. Der Neoliberalismus meint jedoch mit der Freiheit des Marktes das genaue Gegenteil. Der Markt soll vor allem von politischen Eingriffen frei gehalten werden, die regelnd eingreifen, um fairen Wettbewerb herzustellen. Die Freiheit des Neoliberalismus meint vor allem die Freiheit, dass jede Stärke sich nach ihrem Vermögen durchsetzen kann. Das führt zu Monopolbildungen ebenso wie zur permanenten Verunsicherung aller Marktbeteiligten. Die Folge für den einzelnen Menschen ist ein Wettbewerb, in dem es immer schneller um immer mehr geht, und in dem zugleich nie genug geleistet wird. Der Einzelne wird in einen Wettlauf gezwungen, wo er jede Sekunde neu beweisen muss, dass er mithalten kann. Das alles ist fair, da alle den gleichen Bedingungen von Konkurrenz ausgesetzt sind. Doch durch die Ungleichheit der Startbedingungen handelt es sich um eine Fairness, wie sie etwa ein Boxkampf hätte, wo in der einen Ecke ein Profiboxer steht, während in der andern ein unterernährtes Kind hockt. Für beide gelten die gleichen Regeln, doch bedeuten sie etwas völlig Unterschiedliches.


Der zweite Bereich umfasst das soziale Zusammenleben. Auch hier hat der Freiheitsbegriff der Spätmoderne eine seltsame Verkehrung erfahren. Aus der Freiheit zum eigenen Leben ist ein Zwang zur Originalität geworden. Wer auf dem Markt der sozialen Beziehungen bestehen will, muss sich selbst als einzigartiges Individuum entwerfen. Wer sich hier nicht behaupten kann, gilt schnell als Modernisierungsverlierer. Wer hier Regeln fordert, gilt schnell als ewig Gestriger. Aus der aufklärerischen Freiheit ist die moderne Kontingenz geworden. Damit ist eine Entscheidung gemeint, die ohne Notwendigkeit aber mit verschiedenen Möglichkeiten getroffen werden kann. Je mehr Optionen möglich sind, desto besser erscheint die lage. Was in geschlossenen Gesellschaften wie das Paradies wirkt, entpuppt sich im entwickelten Kapitalismus jedoch als Fluch. Denn kontingent sind hier vor allem die Konsumentscheidungen. Daraus folgt, dass auch der eigene Wert auf dem Arbeitsmarkt einer permanenten Bewährungsprobe ausgesetzt wird. Als Konsument frei in der Wahl zwischen hundert Schokoriegeln, als Ware Arbeitskraft unfrei dem Wettbewerb unterworfen. Und selbst die Entscheidungen, die im Rahmen der Geldbörse frei getroffen werden, sind nichts anderes als Abwägungen von Kosten und Nutzen. Eine solche Berechnung ist das Gegenteil der schillerschen Freiheit. Dass es verschiedene Optionen gibt, bedeutet eben nicht automatisch, dass der Mensch sich darin frei bewegen kann. Denn hat er die Logik des Wettbewerbs verinnerlicht, geraten ihm alle Möglichkeiten zu Prüfungen, denen er möglichst clever begegnen muss.


Drittens schließlich kann eine Refundamentalisierung der Weltanschauungen beobachtet werden. Sei es als Reaktion auf das Säurebad der Kontingenz oder als erhoffte Rettung aus den Verflüssigungen des Marktes, auf jeden Fall ziehen immer mehr Menschen in Europa den Schluss, dass die Komplexität ihrer Gegenwart keine Chancen mehr eröffnet, sondern eine Bedrohung darstellt. Die Reaktion auf diesen Überlastungsstress besteht dann in der politisch gefährlichen Reduktion der Komplexität auf nur noch eine Ursache. In jüngster Zeit folgt das Anwachsen der rechten Parteien in Europa genau diesem Muster. Ein Sündenbock soll uns in einem magischen Akt von allen Problemen erlösen.


Dieser Weg ist in der Menschheitsgeschichte nicht neu. Doch sein Erstarken liegt heute in einer anderen Ursache begründet als früher. Heute resultiert der Griff nach der harten, einfachen Lösung aus einer tiefen Erosion des Freiheitsbegriffs. Freiheit wird nicht mehr als Bedingung eines glücklichen Leben verstanden, sondern als permanente Zumutung, in einer unübersichtlichen Lage die eigene Haut retten zu müssen. Gelingt es nicht, wieder einen positiven Begriff von Freiheit zu bestimmen, werden die Rufe nach der brutalen Lösung immer lauter werden. Denn sie sind nicht wie in früheren Jahrhunderten von Hass auf einen Feind getrieben, sondern eher als Hilferufe zu verstehen, im Ozean der Kontingenz zu ertrinken. So stehen wir vor der pardoxen Herausforderung, Kontingenz durch Freiheit zu zivilisieren.



Bernd Stegemann, geboren 1967 in Münster, ist Dramaturg und Professor für Theatergeschichte und Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« Berlin. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher, u. a. Die Gemeinschaft als Drama. Eine Systemtheoretische Dramaturgie (2001), Kritik des Theaters (2013) und zuletzt Lob des Realismus (2015).

by Bernd Stegemann


The Enlightenment, of which Schiller was one of the most combative thinkers, possessed a dual concept of freedom: ‘freedom from’ and ‘freedom to’. The freedom from obligations demands that the human being emerge from their immaturity: it is not the church, family or status which should determine thought and will. The freedom to be an independent individual sets out the still more difficult demand of availing oneself of one’s own intellect: not to parrot whatever everyone else happens to be saying , but rather to understand one’s own enquiry as a mission to seek out a true answer.


In our age, so-called late modernity, this dual freedom has ended up in the same crisis as the entire wealth of Western culture. On the one hand, it is used in such an inflationary way that it comes to seem commonplace, and on the other hand, it gets so distorted that if often comes to take on the opposite meaning to that of the freedom of the Enlightenment. In three major social areas, we can clearly make out the risk of overextending this concept, which can cause its implosion.


Neoliberal ideology has a mantra that it repeats relentlessly: the freedom of the market is absolute. At the birth of capitalism, this meant that a market was to be kept free of forces which were alien to it. These include monopolists and other forms of price dictation. However, for neoliberalism, the freedom of the market means precisely the opposite. Above all, the market should be kept free from regulating political interventions, which are made to ensure the creation of fair competition. The freedom of neoliberalism means primarily the freedom of every force to prevail according to its capacity. This leads both to the formation of monopolies and to the permanent uncertainty of all market participants. The consequences for individuals is a form of competition which is always about doing more, faster, and where it is never possible to do enough. The individual is forced into a race in which they have to continually show that they can keep up, second by second. All of this is supposedly fair because everyone is subjected to the same conditions of competition. But through the inequality of the starting conditions, it is a fairness that could be compared to a boxing match with a professional standing in one corner, and an undernourished child cowering in the other. Both are bound by the same rules, but they mean something completely different for each person.  


The second area encompasses social life. Here as well, the late-modern concept of freedom has undergone a strange reversal. The freedom to one’s own life has transformed into a compulsion to be original. Anybody who wants to remain on the market of social relationships must depict themselves as a unique individual. Anybody who is not able to assert themselves here is quickly cast as a loser in the process of modernisation. Anybody who demands rules here is cast as a stick-in-the-mud. Enlightening freedom has become modern contingency. That is, a decision which can be made without necessity, but with various possibilities. The more options that are possible, the better things look. That which seems like paradise in closed communities reveals itself in developed capitalism to be a curse. For it is above all decisions of consumption which are contingent here. From this, it follows that the value of an individual on the labour market is also continually being re-evaluated. As a consumer, we are free to choose from a hundred chocolate bars, and as commodified labour power, we have no recourse but to be subjected to the whims of competition. And even the decisions that we make with our wallets are nothing but considerations of costs and benefits. Such a calculation is the opposite of Schillerian freedom. Just because there are various options, it does not automatically mean that an individual can move freely amongst them. For if they have internalised the logic of competition, they turn all possibilities into tests which they must confront as skilfully as possible.


Thirdly, we can ultimately observe a re-fundamentalisation of worldviews. Whether it is as a reaction to the acid bath of contingency or out of a hope to be saved from the liquefactions of the market, what’s certain is that an increasing number of people in Europe are coming to the conclusion that the complexity of their present moment is not creating more opportunities, but rather represents a threat. The reaction to the stress of this overload then consists in the politically dangerous reduction of this complexity to just a single cause. In recent times, the growth of right-wing parties in Europe has been following this very pattern. A scapegoat is supposed to deliver us from all problems with one magical act. This path is not a new one in human history. But the causes of its current growth in strength are different to those of previous eras. Today, the reach for a tough, simple solution issues from a profound erosion of the concept of freedom. Freedom is no longer understood as the prerequisite to a contented life, but rather as a permanent need to continually save one’s own skin in a confusing environment. If we cannot create a positive determination of the concept of freedom, the calls for a brutal solution will only continue to grow louder. For they are not driven as in previous centuries by the hatred of an enemy, but should rather be understood as a cry for help from people drowning in the ocean of contingency. As such, we are faced with the paradoxical challenge of civilising contingency with freedom.



Ricarda Boecking

Projektmanagerin im Marketing, Bloggerin und Gründerin des Hübsch & Herzlich Flohmarkt


Nico Hofmann

Filmproduzent und Co-CEO der UFA


Talat Kamran

Leiter und Geschäftsführer des Mannheimer Instituts für Integration und interreligiösen Dialog e.V.


Christine Krämer

Leitung Zoologie, Stadtpark Mannheim gemeinnützige GmbH


Prof. Dr. Andreas Meyer-Lindenberg

Direktor des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit Mannheim


Peter Loeb

Tennistrainer und Dolmetscher


Mary Ocher

Musikerin


Boualem Sansal

frankophoner algerischer Schriftsteller, Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels und Festredner der 19. Internationalen Schillertage


Ziggy Has Ardeur

Musiker


Im Rahmen der Internationalen Schillertage erhalten Studierende und Berufsanfänger aus theaterrelevanten Bereichen die Chance, Seminare von renommierten Theaterschaffenden zu besuchen. Das Stipendium beinhaltet die Teilnahme an zwei Seminaren sowie freien Eintritt zu zahlreichen Veranstaltungen und Konzerten während der Schillertage. Neben dem umfangreichen Programm erhalten die Stipendiaten auch die Gelegenheit zum regen Austausch mit Künstlern und Ensembles.


Weitere Informationen erhalten Sie in der Broschüre zum Stipendiatenprogramm:

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Die 19. Internationalen Schillertage werden ermöglicht und gefördert durch:


Die 19. Internationalen Schillertage danken ihren Sponsoren und Kooperationspartnern:


Medienpartner:


Das Heuvolk (UA)
Premiere Benjamin Franklin Village
Das Heuvolk (UA)
Eine Performance-Installation
SIGNA
  • Konzept und Regie: Signa Köstler / Arthur Köstler
  • Bühnenbild: Signa Köstler / mit Olivia Schrøder / Camilla Lønbirk
  • Kostümbild: Signa Köstler / mit Jan Liefhold
  • Audiokonzept und technisches Design: Arthur Köstler / mit Simon Steinhorst / Lasse Munk
  • Komposition und Sound Design: Martin Stig Andersen / mit Katrine Amsler
  • Dramaturgie: Katharina Parpart
  • Mitarbeit Dramaturgie: Carmen Bach

Termine und Karten

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Second Exile (UA)
Premiere Schauspielhaus
Second Exile (UA)
Oliver Frljić

Termine und Karten

Fr, 03.11.2017, 20.00 - 21.30 Uhr, Schauspielhaus
Wiederaufnahme
Sa, 04.11.2017, 20.00 - 21.30 Uhr, Schauspielhaus
Demetrius [exporting freedom] (UA)
Premiere Studio Werkhaus
Demetrius [exporting freedom] (UA)
Ein Projekt zu Schillers Dramen-Fragment
Aljoscha Begrich & Tobias Rausch | Mannheimer Bürgerbühne

Termine und Karten

So, 22.10.2017, 20.00 Uhr, Studio Werkhaus
Sa, 11.11.2017, 20.00 Uhr, Studio Werkhaus
Wilhelm Tell
Opernhaus
Wilhelm Tell
Friedrich Schiller | Theater Basel / Schauspiel Köln

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Der Geisterseher
Unteres Foyer
Der Geisterseher
Eine Theaterminiatur in der virtuellen Realität für je einen Zuschauer
nach Friedrich Schiller | CyberRäuber - Das Theater der virtuellen Realität / NTM

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Die Räuber
Schauspielhaus
Die Räuber
Friedrich Schiller

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Maria Stuart
Schauspielhaus
Maria Stuart
Friedrich Schiller | Münchner Kammerspiele

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Winterreise  رحلة الشتاء (UA)
Opernhaus
Winterreise رحلة الشتاء (UA)
Yael Ronen & Exil Ensemble | Maxim Gorki Theater Berlin

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Je suis Jeanne d'Arc
Studio Werkhaus
Je suis Jeanne d'Arc
nach Friedrich Schiller | Maxim Gorki Theater Berlin

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Eröffnungsrede
Schauspielhaus
Eröffnungsrede
von Boualem Sansal

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Wallenstein
Schauspielhaus
Wallenstein
Friedrich Schiller | Schaubühne Berlin

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Cineplex Planken
Don Carlos
Friedrich Schiller | Burgtheater Wien im Kino

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Maria Stuart
Schauspielhaus
Maria Stuart
Friedrich Schiller | Deutsches Nationaltheater Weimar

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Don Karlos
Studio Werkhaus
Don Karlos
Friedrich Schiller | Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« Berlin

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Schill-Out: Nils Bech (NOR)

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Schill-Out: Fumaça Preta (INT)

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Schill-Out: Bohemian Betyars (HU)

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Schill-Out: Haiyti (D)
Unteres Foyer

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Schill-Out: Woods of Birnam (D)

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Schill-Out Parcours
Verschiedene Spielorte

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Schill-Out: TrommelTrubel (D)

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Schill-Out: Mary Ocher and Your Government (INT)

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Schill-Out: Skinny Girl Diet (UK)

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