Studio Werkhaus

Pomona (DSE)

Alistair McDowall Premiere: So, 13. November 2016

Ollie sucht ihre verschwundene Zwillingsschwester. Wir folgen ihr in ein Bordell, aus dem bereits mehrere Mädchen verschwunden sind, und in einen unterirdischen Raum, in dem albtraumhafte Dinge vor sich zu gehen scheinen. Unterirdisch auch die Lagerhalle, wo Transporter geheime Fracht anliefern. Sie befindet sich in Pomona, einer inselartigen Industriebrache im Herzen Manchesters. Charlie ist Wachmann in Pomona und in seiner Freizeit leidenschaftlicher Dungeons & Dragons-Rollenspiel-Erfinder und -Spieler. Und so ist er selbst Teil der Geschichte um Ollie und ihre Schwester. Aber was ist Wirklichkeit und was ist erfunden? Und welche Horror-Phantasien sind vielleicht doch real vorhandener Bestandteil unseres echten Lebens – mehr als wir wahrhaben möchten?

 

Über die Uraufführung 2014 in London schrieb die britische Times: »Alistair McDowall verwebt Elemente aus Computerspielen, Mafia-Thrillern und Science Fiction, findet dafür aber eine ganz eigene Sprache und völlig unvorhersehbare Wendungen. Zudem wird die apokalyptische Atmosphäre immer wieder durchschossen von anarchischem Humor.«

 

Von Alistair McDowall, 1987 in Nordengland geboren, war am Nationaltheater bereits Brilliant Adventures zu sehen.

 

Dauer: ca. 1 Stunde und 50 Minuten, keine Pause

Die angegebene Dauer ist lediglich ein Richtwert.

Regisseur Robert Teufel setzt das Stück […] als eine überdreht Gangsterburleske in Szene… Manche Szenen wirken so phantastisch wie in einem Film Quentin Tarantinos. Dabei ragen besonders Ragna Pitoll und der vor allem zur Erheiterung des Publikums beitragende David Müller hervor. (Die Rheinpfalz, 15.11.2016)

 

Reinhard Mahlberg ist sein cool-selbstzentrierter Exeget, der „Olli“ in freundlicher Kälte ablaufen lässt, wenn sie ihn um Hilfe bittet. Denn dieses Mädel, von Anne-Marie Lux in famoser Eindringlichkeit als Zwillingsdoppelrolle gespielt, will das Geheimnis um die verschwundene Schwester lüften. (Mannheimer Morgen, 16.11.2016)