Opernhaus

Ein Maskenball (Un ballo in maschera)

Giuseppe Verdi Premiere: Do, 13. April 2000
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Lügen und Verschwörungspläne umgeben Gustavo. Sein bester Freund Anckarström warnt ihn vergebens, denn der sich beim Volk sehr beliebt wähnende König will die drohende Gefahr nicht wahrhaben. Gustavos Page Oscar bringt die Namensliste zum bevorstehenden Maskenball. Als er den Namen Amelias, der Frau Anckarström, liest, gerät er ins Schwärmen. Auch Amelia liebt Gustavo, doch möchte sie sich mit Rücksicht auf den Ehemann ihre wahren Gefühle – die verbotene Liebe – von einer Wahrsagerin austreiben lassen. Dies klappt natürlich nicht. Die unkontrollierbaren Gefühle machen die Katastrophe unausweichlich. Auch Verstellung und Maskierung können Gustavo auf dem Maskenball im eigenen Hause nicht mehr vor der Rache seines einstigen Freundes bewahren.

Die Geschichte von der Ermordung des schwedischen Königs Gustav III. durch den Grafen Anckarström auf einem Maskenball im Jahre 1792 – übrigens historisch verbürgt – ist für Verdi der geeignete Stoff für eine Oper, in der er eine neue Opernästhetik entwickelt: Elemente des italienischen Melodramma verbinden sich hier mit der französischen Opéra-comique und verleihen dem Werk eine singuläre Stellung in Verdis Schaffen.

 

Dauer: 2 Stunden 45 Minuten, inkl. einer Pause

Die angegebene Dauer ist lediglich ein Richtwert.

 

Mit freundlicher Unterstützung unseres Hauptsponsors der Baden-Württembergischen Bank