
In der Oper gibt es im Januar zwei Wiederaufnahmen, die ich unbedingt sehen will. Zum einen Amadis des Gaules am 3. Januar: Oper im Gothic-Gewand – die Fotos versprechen einiges… Und zum andern wage ich mich mit Montezuma – Fallender Adler am 12. Januar zum ersten Mal an neue Musik: Turntables in der Oper, wann hat man so etwas schon mal?
Im Schauspiel hat es mir Der andere Ort angetan. Ein außergewöhnliches Thema wird hier auf sehr berührende und auch lustige Art verhandelt. Und die Figuren sagen, wie ich finde, weise Sätze, wie z.B. „Nicht mehr zu sein, wer ich bin, ist komischerweise das was ich bin“. Ich kann das Stück nur jedem empfehlen – wieder am 25. Januar.
Als nächstes Stück im Schauspiel will ich mir Ehemänner anschauen. Ich habe schon einige positive Kritiken darüber gelesen. Außerdem finde ich es spannend, zu verfolgen, worüber sich Männer so unterhalten und wie sie sich benehmen, wenn sie unter sich sind.
Und dann will ich endlich den Hausautor dieser Spielzeit, Philip Löhle, kennen lernen. Die Gelegenheit dazu bietet sich bei seinen Kommentaren zur Wirklichkeit am 13. Januar, wo Nachrichten, Beobachtungen, Ereignisse der vergangenen Woche von Löhle in einen Text gepackt und dann von unseren Schauspielern präsentiert werden.
Die Januar-Tipps sind von Lea Ferrari, 19 Jahre. Lea ist in dieser Spielzeit Bundesfreiwilligendienstleistende in der Marketingabteilung des Nationaltheaters und will danach studieren. Was genau steht noch nicht fest.