Andreas Hermann

Andreas Hermann

Der Tenor Andreas Hermann debütierte noch während seines Studiums an der Oper Frankfurt, danach führte ihn sein erster Festvertrag nach Bern. Anschließend wurde er von Stefan Soltesz an das Aalto-Theater Essen engagiert, wo er sich ein breitgefächertes Repertoire erarbeiten konnte. Dazu gehören Lenskij (Eugen Onegin), Alfredo (La Traviata), Nadir (Les Pêcheurs de Perles), Nemorino (L'elisir d'amore), Fenton (Falstaff), Lyonel (Martha), Tamino (Die Zauberflöte), Ferrando (Così fan tutte), Don Ottavio (Don Giovanni); der Sänger im Rosenkavalier, Camille de Rosillon (Die lustige Witwe), Alfred (Die Fledermaus), Steuermann (Der fliegende Holländer), Walther von der Vogelweide (Tannhäuser) und Froh (Das Rheingold), sowie der Maler in Bergs Lulu, Lysander in Brittens Sommernachtstraum und Toni Reischmann in Elegie für junge Liebende von Henze.

Geboren in Rottweil am Neckar studierte Andreas Hermann zunächst Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität Karlsruhe. Es folgte ein Gesangsstudium bei Prof. Reginaldo Pinheiro in Karlsruhe und Freiburg, sowie bei Paolo de Napoli in Florenz. Meisterkurse absolvierte er bei Gundula Janowitz und Hilde Zadek.

Er arbeitete mit Regisseuren wie Stefan Herheim, Barrie Kosky, Christoph Nel, Dietrich Hilsdorf oder Hans Neuenfels zusammen. Unter den Dirigenten sind vor allem Paolo Carignani, Sebastian Weigle, Miguel Gómez-Martínez, Marc Piollet, Srboljub Dinic, Manfred Honeck und Stefan Soltesz zu nennen.

Über mehrere Spielzeiten hinweg war Andreas Hermann an der Staatsoper Stuttgart als Ferrando und Kudrjas (in Katja Kabanova) zu erleben. Weitere Gastengagements führten ihn u.a. nach Göteborg (Fenton), Wiesbaden (Ferrando), Mannheim und Saarbrücken (Tamino), Bern (Don Ottavio), Schwerin (Lyonel, Alfred und Tamino), Köln (Rosillon), sowie als Sänger im Rosenkavalier an die Komische Oper Berlin. An der Staatsoper Hannover debütierte er als Lenskij und kehrte als Alfred an die Oper Frankfurt zurück.

Seit 2014 ist Andreas Hermann Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim und erweiterte dort sein Repertoire u.a. um den Prinzen in Prokofiews Liebe zu drei Orangen, Admète in Glucks Alceste, Mozarts Idomeneo, sowie Dionysos in den Bassariden von Henze.

 

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