Raphael Wittmer

Raphael Wittmer

Raphael Wittmer erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei den Luzerner Singknaben, wo er als Solist 1992 erstmals als 1. Knabe in Die Zauberflöte am Luzerner Theater auf der Bühne stand. Von 2003 bis 2007 studierte er Gesang an der Musikhochschule Basel und schloss mit Auszeichnung ab. Im Oktober 2009 beendete er ein Aufbaustudium Gesang an der Musikhochschule Köln bei Josef Protschka. Raphael Wittmer ist Stipendiat der Friedl Wald-Stiftung und Preisträger der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung. Erste Bühnenerfahrungen sammelte der junge Tenor schon während des Studiums am Theater Basel, wo er als Seemann in Dido und Aeneas, Bürger in Mario und der Zauberer und als Zeremonienmeister in Die Liebe zu den drei Orangen zu hören war. Von 2008 bis 2010 war Raphael Wittmer Mitglied des Internationalen Opernstudios der Oper Köln und war dort in Un ballo in maschera, Lohengrin, Salome, Capriccio, Die Meistersinger von Nürnberg, La Bohème, Hoffmanns Erzählungen, La Traviata und in Der Rosenkavalier zu erleben. Im Juni 2010 war der junge Tenor zudem als Kaufmann in Jakob Lenz am Theater Münster und als Basilio in Le nozze di Figaro am Theater Gießen zu Gast. In der Spielzeit 2011/2012 wurde er Ensemblemitglied am Theater Zwickau, wo er u.a. als Graf Almaviva in Der Barbier von Sevilla, als Ferrando in Così fan tutte, als Walther von der Vogelweide in Tannhäuser sowie Graf René in Madame Pompadour zu hören war. Auf dem Konzertpodium konnte Raphael Wittmer in Händels Messias, in Bachs Weihnachtsoratorium und der h-Moll-Messe sowie in Saint-Saëns‘ Oratorio de Noël und in der Petite messe solenelle von Rossini reüssieren.
Seit der Spielzeit 2014/2015 gehört Raphael Wittmer fest zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim.