Die Physikerinnen (weit weg vom Gleichgewicht)

von Sarah Calörtscher – szenische Lesung und Gespräch

»Unser kleinster gemeinsamer Nenner - ist eine Sammlung von Wahrscheinlichkeiten.«
Ein Stück über Quantenphysik, entstanden aus einer mehr als ungewöhnlichen Kooperation des Sonderforschungsbereich ISOQUANT 1225 der Uni Heidelberg mit dem Nationaltheater Mannheim. Im Rahmen einer Residency am ISOQUANT hat sich die Dramatikerin Sarah Calörtscher mit Phänomenen der Quantenwelt und mit der Forschungspraxis von Physiker*innen in diesem Feld auseinandergesetzt. Ihr so inspiriertes Stück übersetzt quantenphysikalische Prinzipien in Theater und es fragt nach der ethischen Verantwortung von Wissenschaft. Ausgehend von Friedrich Dürrenmatts Klassiker »Die Physiker« denkt Sarah Calörtscher diese Frage aus feministischer Perspektive weiter ins Heute – bis hin zur wieder aufkeimenden Diskussion um Atomkraft.

Lesung am Sa, 16.05.2026
Im Anschluss an die Ur-Lesung diskutiert die Autorin mit Prof. Dr. Matthias Bartelmann (Theoretischer Astrophysiker an der Universität Heidelberg) und Franziska Betz (Dramaturgin am NTM) über die Begegnung von Kunst und Quantenphysik.
  • Studio Werkhaus

Lesung am Sa, 13.06.2026
Die Lesung findet im Großen Hörsaal des Instituts für Theoretische Physik der Universität Heidelberg statt. Im Anschluss diskutiert die Autorin mit Prof. Dr. Matthias Weidemüller (Experimentalphysiker, Universität Heidelberg) über die Begegnung von Kunst und Quantenphysik.
  • Großer Hörsaal, Institut für Theoretische Physik
Philosophenweg 12
69120 Heidelberg
Eingang über den Philosophenweg oder die Albert-Ueberle-Straße (Beschilderung am Spielort).
Für Menschen mit Beeinträchtigung sind limitierte Parkplätze im Innenhof verfügbar.

in Kooperation mit ISOQUANT

Alle Termine

Sa, 16.05.2026, 20:00 Uhr
Sa, 13.06.2026, 20:00 Uhr
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