Vom Lehrplan zum Spielplan? Leselisten in der gymnasialen Oberstufe Baden-Württemberg

Vortrag und Diskussion | in Zusammenarbeit mit der Universität Mannheim und dem Leibniz-Institut für Deutsche Sprache
Eine vom Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in Zusammenarbeit mit der Universität Mannheim gemeinsam durchgeführte Studie belegt den geringen Anteil weiblicher Autorinnen auf den offiziellen Leselisten für den gymnasialen Deutschunterricht. »Wir brauchen die Darstellung des Mannes durch die Frau, die Selbstdarstellung der Frau.« So schrieb Max Frisch in einem Leserbrief und bezog sich dabei auf die junge Autorin Ingeborg Bachmann. Es sei wichtig, dass »die andere Seite, die Frau« sich ausdrücke. Im Deutschunterricht an Gymnasien ist diese »andere Stimme« allerdings nach wie vor gering vertreten. Wir möchten gemeinsam der Frage nachgehen, inwieweit es Zeit ist, den universitären und schulischen Lektüre-Kanon neu zu diskutieren. Hierfür laden wir Sie herzlich zu einem Vortrag von Prof. Dr. Carolin Müller-Spitzer (Leibniz-Institut für Deutsche Sprache) und Herrn Prof. Dr. Thomas Wortmann (Universität Mannheim) ein mit anschließendem Raum für Diskussionen und Austausch zum Thema Leselisten an Schulen in Baden-Württemberg und deren Auswirkung auf den Spielplan von Theatern.

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