O Romeo
Choreografien von Marco Goecke, Liam Meier,
Or Schraiber, Medhi Walerski u. a.
Premiere
So, 02.05.2026
Was zeichnet unser heutiges Verständnis von Liebe aus? Lieben wir anders als zu Shakespeares Zeiten? Wer darf sich lieben und wie wollen wir heute lieben?
»O Romeo, Romeo, warum bist du Romeo? Verleugne um meinetwillen deinen Vater und entsage deinem Namen oder willst du nicht, so schwöre mir nur deine Liebe, und ich will nicht länger eine Capulet sein.« So verleiht Shakespeares Julia in der berühmten Balkonszene ihrer bedingungslosen Liebe zu Romeo Ausdruck. Es ist eine Liebe auf den ersten Blick, leidenschaftlich und aufrichtig, eine Liebe, für die die Liebende bis ans Äußerste zu gehen bereit ist und gar ihre Identität aufgeben würde.
Bis heute verkörpert das Schicksal Romeo und Julias den Inbegriff der romantischen Liebe. Doch entspricht eine solche noch dem heutigen Ideal? Oder gilt eine als ewiger Bund empfundene Beziehung zwischen Mann und Frau – basierend auf tiefen Gefühlen und durch unmittelbare Bindungsbereitschaft zustande gekommen – in Zeiten von gleichgeschlechtlicher Ehe, Dating Apps, hoher Scheidungsrate und Situationship nicht eher als Auslaufmodell?
Angesichts zahlreicher möglicher Ausgestaltungen von Liebe, wie wir sie im 21. Jahrhundert kennen, werden für »O Romeo« mehrere Choreograf*innen in sich aktuell etablierender choreografischer Sprache über Erleben und Ausleben von Liebe und Partnerschaft reflektieren.
Bis heute verkörpert das Schicksal Romeo und Julias den Inbegriff der romantischen Liebe. Doch entspricht eine solche noch dem heutigen Ideal? Oder gilt eine als ewiger Bund empfundene Beziehung zwischen Mann und Frau – basierend auf tiefen Gefühlen und durch unmittelbare Bindungsbereitschaft zustande gekommen – in Zeiten von gleichgeschlechtlicher Ehe, Dating Apps, hoher Scheidungsrate und Situationship nicht eher als Auslaufmodell?
Angesichts zahlreicher möglicher Ausgestaltungen von Liebe, wie wir sie im 21. Jahrhundert kennen, werden für »O Romeo« mehrere Choreograf*innen in sich aktuell etablierender choreografischer Sprache über Erleben und Ausleben von Liebe und Partnerschaft reflektieren.
So, 02.05.2027