Die Physikerinnen (weit weg vom Gleichgewicht)
von Sarah Calörtscher – szenische Lesung und Gespräch
»Unser kleinster gemeinsamer Nenner - ist eine Sammlung von Wahrscheinlichkeiten.«
Ein Stück über Quantenphysik entstanden aus einer so ungewöhnlichen wie spannenden Kooperation des NTM mit dem Sonderforschungsbereich ISOQUANT der Uni Heidelberg. Aus einer Vielzahl von Bewerber*innen hat eine Jury die Autorin Sarah Calörtscher für eine mehrmonatige Recherche zur Forschungspraxis von Physikerinnen und der Quantenwelt ausgewählt. Ihr so inspiriertes Stück übersetzt quantenphysikalische Prinzipien wie Überlagerung, Unschärfe, Verschränkung, Beobachtung und Kollaps in theatrale Denkfiguren. Es spielt mit der thematischen Nähe zu Friedrich Dürrenmatts »Die Physiker« und denkt dessen Frage nach der ethischen Verantwortung von Wissenschaft aus dezidiert weiblicher Perspektive weiter ins Heute – bis hin zur wieder aufkeimenden Diskussion um Atomkraft. Im Anschluss an die Urlesung des so inspirierten Werkes diskutiert die Autorin mit Physiker*innen vom ISOQUANT über Kunst und Physik.
Ein Stück über Quantenphysik entstanden aus einer so ungewöhnlichen wie spannenden Kooperation des NTM mit dem Sonderforschungsbereich ISOQUANT der Uni Heidelberg. Aus einer Vielzahl von Bewerber*innen hat eine Jury die Autorin Sarah Calörtscher für eine mehrmonatige Recherche zur Forschungspraxis von Physikerinnen und der Quantenwelt ausgewählt. Ihr so inspiriertes Stück übersetzt quantenphysikalische Prinzipien wie Überlagerung, Unschärfe, Verschränkung, Beobachtung und Kollaps in theatrale Denkfiguren. Es spielt mit der thematischen Nähe zu Friedrich Dürrenmatts »Die Physiker« und denkt dessen Frage nach der ethischen Verantwortung von Wissenschaft aus dezidiert weiblicher Perspektive weiter ins Heute – bis hin zur wieder aufkeimenden Diskussion um Atomkraft. Im Anschluss an die Urlesung des so inspirierten Werkes diskutiert die Autorin mit Physiker*innen vom ISOQUANT über Kunst und Physik.
Besetzung
Mit
Sa, 16.05.2026, 20:00 Uhr