Quarterlife- und Midlife-Crisis, schmachtende Teenager und Pensionär ohne Aufgabe – die Krise scheint die Regel zu sein. So auch in Tschechows Portrait eine Gesellschaft, die zwischen Alltagssorgen, Sehnsüchten und allgemeinem, sehr heutigem Sinnverlust, changiert.
Sonja und ihr Onkel Wanja verwalten seit Jahren den Hof der Familie. Nicht zuletzt, um Sonjas Vater die Karriere als Kunstprofessor und das Leben in der Großstadt zu ermöglichen. Für den schwer arbeitenden Wanja ist diese Aufgabe der sinnstiftende Anker, der seinen sonst recht öden Alltag zusammenhält. Während Sonja sich aus der Tristesse ihrer Umgebung in eine unerwiderte Liebe zu dem Naturschützer und Landarzt Astrow hineinträumt.
Doch der Betrieb läuft schlecht. Als der Professor sich das Stadtleben nicht mehr leisten kann, kehrt er mit seiner zweiten Ehefrau Elena zurück. Wanja muss erkennen, dass der vermeintlich große Geist, dem er jahrelang seine Arbeitskraft geopfert hatte, nicht viel mehr ist als ein zweifelnder, hypochondrischer Egozentriker, der auch noch den Hof verkaufen will. Für Sonja wird die Begegnung mit der Stiefmutter zur schmerzhaften Konfrontation mit ihren Träumen von der großen Liebe. Pointenreich zeichnet der gekonnte Komödienregisseur Christian Weise das Bild einer Welt, in der das Alte nicht mehr funktioniert. Und das Neue? Leider ebenso wenig.
Doch der Betrieb läuft schlecht. Als der Professor sich das Stadtleben nicht mehr leisten kann, kehrt er mit seiner zweiten Ehefrau Elena zurück. Wanja muss erkennen, dass der vermeintlich große Geist, dem er jahrelang seine Arbeitskraft geopfert hatte, nicht viel mehr ist als ein zweifelnder, hypochondrischer Egozentriker, der auch noch den Hof verkaufen will. Für Sonja wird die Begegnung mit der Stiefmutter zur schmerzhaften Konfrontation mit ihren Träumen von der großen Liebe. Pointenreich zeichnet der gekonnte Komödienregisseur Christian Weise das Bild einer Welt, in der das Alte nicht mehr funktioniert. Und das Neue? Leider ebenso wenig.
Fr, 19.03.2027