Kasimir und Karoline
Volksstück von Ödön von Horváth
Premiere
Fr, 25.09.2026
Kasimir wird arbeitslos, seine Verlobte Karoline will sich weder Optimismus noch berufliche Ambitionen nehmen lassen – prompt steht ihre Liebe auf dem Prüfstand. Horvaths Figuren suchen einen Halt in wirtschaftlichen und politischen Krisenzeiten. Auf wen oder was können sie hoffen?
Mit seiner Anstellung verliert Kasimir materielle Sicherheit, einen Teil seiner Identität und vielleicht auch seine Verlobte. Denn sie will eine höhere gesellschaftliche Stufe erreichen – koste es, was es wolle. Während Karoline kokett neue Kontakte pflegt – »das Leben ist hart« – drängt sich mit Kasimirs altem Kumpel Merkl Franz die Macht der Faust als Lösungsoption auf.
In seinen Volksstücken spiegelt Horváth das Politische im Kleinen. Er schildert die Zerrissenheit der vorfaschistischen Gesellschaft und die Not von Angestellten und Arbeiter*innen, deren privates Glück in der Weltwirtschaftskrise (1931) von jenen abhängt, die ihnen Arbeit bieten. Satirisch, aber liebevoll zeichnet er ihre (und unsere) Sehnsucht nach Selbstbestimmung, nach Aufstieg trotz Krise. Seine Figuren leben in vollen Zügen, scheitern krachend, lieben hungrig.
Charlotte Sprenger und ihr Team zeigen den Klassiker mit heutigem Blick. Spielerisch und visuell stark befragen sie Horváths Figuren nach individuellen Handlungsoptionen in der allgemeinen Misere.
In seinen Volksstücken spiegelt Horváth das Politische im Kleinen. Er schildert die Zerrissenheit der vorfaschistischen Gesellschaft und die Not von Angestellten und Arbeiter*innen, deren privates Glück in der Weltwirtschaftskrise (1931) von jenen abhängt, die ihnen Arbeit bieten. Satirisch, aber liebevoll zeichnet er ihre (und unsere) Sehnsucht nach Selbstbestimmung, nach Aufstieg trotz Krise. Seine Figuren leben in vollen Zügen, scheitern krachend, lieben hungrig.
Charlotte Sprenger und ihr Team zeigen den Klassiker mit heutigem Blick. Spielerisch und visuell stark befragen sie Horváths Figuren nach individuellen Handlungsoptionen in der allgemeinen Misere.
Fr, 25.09.2026