Die Leiden des jungen Brahms
Musiksalon // Klassik: Beethoven und Brahms zwischen Drama und Melancholie
Nur zwanzig Kilometer von Mannheim entfernt, im damals sommerlich stillen Ziegelhausen, vollendete Johannes Brahms (1833–1897) im Juli 1875 sein drittes Klavierquartett c-Moll op. 60. Kaum ein anderes Kammermusikwerk ist so persönlich geraten: Jahrzehntelang beschäftigte ihn diese Komposition, deren leidenschaftlicher »Werther«-Ton oft mit seiner unerfüllten Liebe zu Clara Schumann in Verbindung gebracht wurde. Aus tiefer Melancholie entsteht hier eine Musik von größter Emotionalität.
Einen optimistischen Gegenpol bildet Ludwig van Beethovens (1770–1827) Klavierquartett Es-Dur op. 16. Ursprünglich als Quintett für Klavier und Bläser entstanden, bearbeitete Beethoven das Werk mit seinen vielen Mozart-Anspielungen 1810 selbst für Klavierquartett – nicht zuletzt, um den zahlreichen Bearbeitungen eine autorisierte Fassung entgegenzusetzen. Die Eleganz und Kraft des Originals bleibt dabei erhalten, zugleich gewinnt das Werk die intime Klangqualität eines Streichtrios mit Klavier.
Ein Konzert, das zeigt, wie unterschiedlich Beethoven und Brahms dieselbe Gattung denken – und wie dramatisch Kammermusik dabei sein kann!
Einen optimistischen Gegenpol bildet Ludwig van Beethovens (1770–1827) Klavierquartett Es-Dur op. 16. Ursprünglich als Quintett für Klavier und Bläser entstanden, bearbeitete Beethoven das Werk mit seinen vielen Mozart-Anspielungen 1810 selbst für Klavierquartett – nicht zuletzt, um den zahlreichen Bearbeitungen eine autorisierte Fassung entgegenzusetzen. Die Eleganz und Kraft des Originals bleibt dabei erhalten, zugleich gewinnt das Werk die intime Klangqualität eines Streichtrios mit Klavier.
Ein Konzert, das zeigt, wie unterschiedlich Beethoven und Brahms dieselbe Gattung denken – und wie dramatisch Kammermusik dabei sein kann!
Besetzung
Mit
So, 31.01.2027, 19:30 Uhr