Was passiert, wenn man von einem Tag auf den anderen die Heimat verlassen muss? Kann man in fremder Erde neue Wurzeln schlagen? Erhält einen die Hoffnung auf Rückkehr – oder tötet sie? Kann und darf ein Neuanfang Freude bringen?
Das Musiktheaterstück »Exile« stellt diese existenziellen Fragen durch die persönliche Geschichte des türkischen Journalisten Can Dündar, der seit 2016 nach kritischer Berichterstattung und einem Mordanschlag in Deutschland lebt. Aus dieser biografischen Erfahrung entwickelte er gemeinsam mit der Mannheimer Dramaturgin Eszter Orbán ein vielsprachiges Libretto, das persönliche Exilerfahrungen mit literarischen Zeugnissen verschiedenster Epochen und Kulturen verbindet.
In sechs Sprachen – Deutsch, Türkisch, Russisch, Spanisch, Italienisch und Französisch – entstehen universelle Geschichten von Flucht und Vertreibung. Komponist Taner Akyol, selbst zwischen türkischer, kurdischer und deutscher Kultur verwurzelt, schreibt eine moderne, vokal geprägte Oper, die auf westlichen Orchestertraditionen aufbaut, der seine künstlerische Kenntnis außereuropäischer Musiktraditionen aber besondere emotionale Tiefe verleiht.
Regisseur András Dömötör inszeniert diese vielschichtige Exiloper als bewegendes Zeugnis zeitloser menschlicher Erfahrungen: Eine künstlerische Brücke zwischen den Schicksalen Vertriebener aller Epochen.
In sechs Sprachen – Deutsch, Türkisch, Russisch, Spanisch, Italienisch und Französisch – entstehen universelle Geschichten von Flucht und Vertreibung. Komponist Taner Akyol, selbst zwischen türkischer, kurdischer und deutscher Kultur verwurzelt, schreibt eine moderne, vokal geprägte Oper, die auf westlichen Orchestertraditionen aufbaut, der seine künstlerische Kenntnis außereuropäischer Musiktraditionen aber besondere emotionale Tiefe verleiht.
Regisseur András Dömötör inszeniert diese vielschichtige Exiloper als bewegendes Zeugnis zeitloser menschlicher Erfahrungen: Eine künstlerische Brücke zwischen den Schicksalen Vertriebener aller Epochen.