Haydn. Martinů. Beethoven.
Musiksalon // Klassik: Drei Meister der Polyphonie im musikalischen Dialog
Drei Meisterwerke, drei Komponisten – und eine gemeinsame Idee: Aus selbstständigen Stimmen entsteht ein musikalisches Gewebe von verblüffender Lebendigkeit.
Joseph Haydn (1732–1809) führt diese Kunst in seinem Streichquartett op. 76 Nr. 1 zur Vollendung. Gleich die drei markanten Eröffnungsakkorde machen deutlich, dass hier nichts dem Zufall überlassen bleibt, bevor sich raffinierte Polyphonie und liedhafte Melodik zu einem ebenso klugen wie unterhaltsamen Ganzen verbinden.
Hundertfünfzig Jahre später führt Bohuslav Martinů (1890–1959) diesen Gedanken weiter. Seine »Three Madrigals« für Violine und Viola lassen zwei Instrumente in vollkommener Gleichberechtigung miteinander singen – inspiriert von den englischen Madrigalen der Renaissance und zugleich von der rhythmischen Frische des 20. Jahrhunderts. Den krönenden Abschluss bildet Ludwig van Beethovens (1770–1827) erstes Rasumowsky-Quartett op. 59, ein Werk von geradezu sinfonischen Dimensionen, das die Möglichkeiten des Streichquartetts neu definiert und bis heute als Meilenstein der Kammermusik gilt. Drei Komponisten, drei sehr unterschiedliche Handschriften – und doch dieselbe Faszination für die Kunst, aus selbstständigen Instrumentalstimmen eine ganze Welt entstehen zu lassen.
Joseph Haydn (1732–1809) führt diese Kunst in seinem Streichquartett op. 76 Nr. 1 zur Vollendung. Gleich die drei markanten Eröffnungsakkorde machen deutlich, dass hier nichts dem Zufall überlassen bleibt, bevor sich raffinierte Polyphonie und liedhafte Melodik zu einem ebenso klugen wie unterhaltsamen Ganzen verbinden.
Hundertfünfzig Jahre später führt Bohuslav Martinů (1890–1959) diesen Gedanken weiter. Seine »Three Madrigals« für Violine und Viola lassen zwei Instrumente in vollkommener Gleichberechtigung miteinander singen – inspiriert von den englischen Madrigalen der Renaissance und zugleich von der rhythmischen Frische des 20. Jahrhunderts. Den krönenden Abschluss bildet Ludwig van Beethovens (1770–1827) erstes Rasumowsky-Quartett op. 59, ein Werk von geradezu sinfonischen Dimensionen, das die Möglichkeiten des Streichquartetts neu definiert und bis heute als Meilenstein der Kammermusik gilt. Drei Komponisten, drei sehr unterschiedliche Handschriften – und doch dieselbe Faszination für die Kunst, aus selbstständigen Instrumentalstimmen eine ganze Welt entstehen zu lassen.
Besetzung
Mit
So, 01.11.2026, 11:00 Uhr