Mezzosopran (Gast)

Iris Marie Sojer

Foto: Fabian Raabe
Iris Marie Sojer wurde in Hannover in eine deutsch-österreichische Sängerfamilie geboren. Ihre erste Gesangausbildung erhielt sie als langjähriges Mitglied des Mädchenchor Hannovers bei Prof. Gudrun Schröfel. Nach ihrem Bachelorstudium an der UdK Berlin bei Prof. Elisabeth Werres sowie dem Masterstudium in Konzert und Liedgestaltung an der HMT München bei Prof. KS Christiane Iven wurde sie zur Spielzeit 2016.17 ins Opernstudio des Nationaltheater Mannheim engagiert. Dort sammelte sie über zwei Jahre ein breites Repertoire und sang u.a. Zerlina (Don Giovanni), Mélisande (Pelléas und Mélisande) sowie Lola (Cavalleria Rusticana).
In den Spielzeiten 2018.19 bis 2022.23 war Iris Marie Sojer festes Ensemblemitglied an der Oper Wuppertal, wo sie u.a. als Charlotte (Werther), Cherubino (Le nozze di Figaro), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Sesto (Giulio Cesare in Egitto), Maddalena (Rigoletto) auf der Bühne stand. Nach einer 1600 Kilometer langen Fernwanderung durch die USA feierte sie 2024 als Clitemestra in Salvatore Sciarrinos Neuwerk "Il canto s'attrista, perché?" am Stadttheater Klagenfurt Erfolge.
Die Mezzosopranistin gastierte u.a. am Theater Basel, Theater Erfurt, Aalto-Musiktheater Essen, Nationaltheater Mannheim, den Bühnen Bern und dem Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Auch im Konzertfach verfügt sie über ein vielfältiges Repertoire, das sie als gefragte Konzertsolistin u.a. mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO), dem Sinfonieorchester Wuppertal und den Bochumer Philharmonikern zusammenarbeiten ließ.
Die Sängerin ist Preisträgerin der Enno und Christa Springmann-Stiftung sowie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Mannheim. Bei der NRW-Kritikerumfrage 2018.19 der »WELT« wurde sie für ihren Cherubino als »Beste Nachwuchssängerin« nominiert.

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