Online-Gastspiel

Ode an die Freiheit

nach Friedrich Schiller
Thalia Theater Hamburg

Bühne: Matthias Koch 

Kostüme: Victoria Behr 

Musik: Anna Bauer, Johannes Hofmann 

Dramaturgie: Matthias Günther

 

Kabale und Liebe

Musikus Miller: Jörg Pohl

Frau Miller: Cathérine Seifert
Luise: Lisa Hagmeister

 

Maria Stuart

Maria Stuart, Königin von Schottland: Karin Neuhäuser

Elisabeth, Königin von England: Barbara Nüsse

 

Wilhelm Tell 

Wilhelm Tell: Paul Schröder

Walter Tell / Gessler: Thomas Niehaus

In Schillers »Kabale und Liebe« dreht der Musikus Miller durch: Tochter Luise hat eine Liaison mit dem adligen Ferdinand von Walther! Das Liebesgeplänkel wird zum todernsten Zumutungsspiel im Familienkreis und wenn der Vater bestimmt, wie es zu sein hat, stößt die »freie Liebe« an ihre Grenzen. Sehr begrenzt ist auch der Raum, in dem sich Maria Stuart bewegt. In Kerkerhaft befindet sie sich im ewigen Duell mit Elisabeth. Zwei Königinnen, die auf eine Zukunft ohne die jeweils andere hoffen, um endlich frei atmen zu können. Frei fühlt sich dagegen Wilhelm Tell, der seinem Sohn das Einmaleins der Freiheit lehrt. Doch dann trifft Tell auf den Burgvogt Gessler und steht inmitten einer Zivilisation, die andere Regeln vorgibt. Der arglose Mensch muss nun eine böse Tat vollbringen. Friedrich Schiller, so wird vermutet, hätte neben der »Ode an die Freude« einen weiteren Entwurf des Gedichts mit dem Titel »Ode an die Freiheit« entworfen. Antú Romero Nunes spürt diesem Freiheitsbegriff nach. Er hat mit dem Ensemble Motive der drei Stücke als eigenständige Theater-Filme inszeniert.

 

Dauer: ca. 2 Stunden und 20 Minuten

 

In deutscher Sprache

 

Der Stream ist für 48 Stunden online abrufbar.

 

 

Vor der Vorstellung läuft der ca. 15-minütige Kurzfilm »Geisterspiele: Go She Wants«.