EinTanzHaus

Niemandsland

Performance / Installation von Dimitri de Perrot
Uraufführung

Bühnenbild: Franziska Born (Design und Recherche), Leo Hoffman (Entwicklung und Konstruktion) 

Musik: Dimitri de Perrot, Balz Bachmann 

Sounddesign: Max Molling

Musiker*innen und Stimmen: Lara Barsacq, Marc Bodnar, Miro Caltagirone, Jack Ellis, Laslo de Perrot, Nino de Perrot, Michael Fehr, Tarek Halaby, Laurence Mayor, Dimitri Jourde, Jeff Loiselette, Gaël Santisteva, Julian Sartorius, Michi Sauter, Fred Ulysse

Lichtdesign: Karl Egli

Dramaturgie: Anna Papst

Ein Niemandsland liegt zwischen zwei oder mehreren differenzierten Zonen. Oft entstehen dort Brachen, in denen die Natur ohne Eingriff des Menschen gedeiht. Lebensräume, die es heute nur noch selten gibt. Dimitri de Perrot untersucht das Niemandsland als Raum der Freiheit. Er verwandelt das EinTanzHaus in einen Immersionsraum, durchdrungen von einer treibenden Komposition aus Klängen und Geräuschen des alltäglichen Lebens, in dem sich das Publikum wie durch eine Ausstellung frei bewegt. Und nur durch die Präsenz der wenigen Anwesenden nimmt das Spiel seinen Lauf. Das Erforschen und Erfahren in einem vermeintlich leeren Biotop drängt Fragen über das Zusammenleben in unserer Welt ins Zentrum: Was passiert, wenn überlieferte Gewissheiten und bestehende Denksysteme aus ihren Begrenzungen befreit werden? Wenn der Raum, in dem wir uns bewegen, zu atmen beginnt?

 

Eine Produktion von Studio DdP in Koproduktion mit EinTanzHaus Mannheim, den Internationalen Schillertagen 2021 / Nationaltheater Mannheim, Gessnerallee Zürich, ICST – Institute for Computer Music and Sound Technology @ ZHdK, Südpol Luzern und ZeitRäume Basel – Biennale für neue Musik und Architektur in Partnerschaft mit dem Le Centquatre Paris mit der Unterstützung der Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung, Stiftung Corymbo, Ernst Göhner Stiftung, Landis & Gyr Stiftung, Zentrale Pratteln. Dimitri de Perrot wird von der Stadt Zürich mit einer dreijährigen Fördervereinbarung für die Jahre 2020 – 2022 unterstützt.

 

Die Produktion in Mannheim wird gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung.

 

Dauer: 60 Minuten

 

In deutscher Sprache