Studio Feuerwache

Terz & Tönchen

Premiere: So, 13. Januar 2019
Ein klingender Theaterraum
Uraufführung

ab 6 Monaten

Staunend und forschend betritt großes und kleines Publikum einen ungewohnten Ort. Glitzernde Mobiles und Papierbahnen hängen wie Pflanzen von der Decke. In Kisten und Höhlen raschelt und klackert es. Gefütterte Kissen beherbergen knarzendes Material und ein weicher Teppich erzeugt flötende und pfeifende Laute.

Zwei Spieler*innen begleiten das Publikum im Entdecken und Herantasten, geben Impulse und eröffnen neue Räume. Im Wechselspiel zwischen Zuschauen und Erforschen haben Allerkleinste, Geschwister und Erwachsene Gelegenheit, den Klangwald zu erkunden, eigenen Impulsen nachzugehen und sich im klingenden Miteinander zu erleben.

 

Helmut Bieler-Wendt und Volker Staub sind Meister der Klanginstallationen und interaktiver Konzepte, die sie mit ihrem musikalischen Gespür für die Allerkleinsten entwickeln. Gemeinsam erschaffen sie aus alltäglichen Materialien und Musikinstrumenten eine Spielumgebung, die voll von Schwingungen und Klängen ist und allen Beteiligten sinnliche Erfahrungen ermöglicht.

 

Dauer: 30 Minuten, keine Pause

Die angegebene Dauer ist lediglich ein Richtwert.

 

Leichte Sprache:

Oh, was für ein spannender Ort! Kleine und große Besucher schauen und staunen. Von der Decke hängen glitzernde Figuren. Und lange Streifen aus Papier. Sie sehen aus wie Pflanzen, die aus der Decke wachsen. In Kisten und Höhlen raschelt und klappert es. Die Kissen machen komische Geräusche, wenn man sich drauf setzt. Und aus einem weichen Teppich kommen Töne. Wie von einer Flöte. Oder von einer Pfeife. Das ist unser Klang-Wald.

Die Besucher dürfen alles anschauen, anfassen und genau untersuchen. Eine Spielerin und ein Spieler kommen mit. Und geben Tipps. So können kleine und große Besucher den Klang-Wald entdecken.

 

 

Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.

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Zur Tonschöpfung steht den jungen Besuchern (und ihren Eltern) ein faszinierendes Sammelsurium an eigens entwickelten Instrumenten und Klangerzeugern zur Verfügung [...]. An allen Ecken tönt und wuselt, flötet und raschelt es, wird gelacht und gestaunt. Bis nach etwa 40 Minuten das Licht angeht und man glänzend gestimmt das Theater verlässt. (Mannheimer Morgen, 15.01.2019)

 

Fasziniert und erstaunlicherweise ganz still verfolgen die Kleinen mehr als eine Viertelstunde lang, was ihnen Katharina Breier und Tobias Schmitt wortlos zeigen: welche Möglichkeiten zur Klangerzeugung der Theateraum bietet. [...] Kinder und Erwachsene [haben] sichtlich viel Spaß mit den alltäglichen Materialien und Musikinstrumenten, die Bieler-Wendt und Staub installiert haben. (Die Rheinpfalz, 15.01.2019)