Volker Staub

Volker Staub
Foto: Ulrike Schaller-Scholz-Koenen

 

Volker Staub (*1961) erschloss musikalisches Neuland, indem er die Ergebnisse intensiver Klangforschung in der Umwelt und Natur mit heutiger instrumentaler und vokaler Musik verband. Er studierte Klavier bei Friederike Richter und Komposition bei Johannes Fritsch in Darmstadt und Köln. Sein Oeuvre umfasst Werke in allen Gattungen. Seit 1981 entwickelt und baut er experimentelle Musikinstrumente und Klanginstallationen, die er in seinen Werken, oftmals in Verbindung mit traditionellen Instrumenten und Gesang, verwendet. Staub erhielt fünfzehn nationale und internationale Auszeichnungen (u. a. Hessischer Kompositionspreis, Villa Massimo Rom, Villa Aurora Los Angeles) sowie Aufträge namhafter Ensembles und Festivals (u. a. Ensemble Modern, Ensemble Musikfabrik, Champ d´Action, Stockholm New Music, Musik-Biennale Berlin, Beyond 440 Hertz Los Angeles, Rainy Days Luxemburg, Schwetzinger SWR Festspiele). Er realisierte große Performances im öffentlichen Raum wie Rheinrot auf der Kölner Südbrücke oder Världens Tak auf den Dächern von Göteborg, sowie Tanz- und Musiktheater u. a. mit Väningen Göteborg, der zeitgenössischen Oper Berlin, im Frankfurt LAB und am Theater im Pfalzbau Ludwigshafen.

2012 gründete er das One Earth Orchestra, mit dem er in mehreren Kontinenten große interkulturelle Musikprojekte realisierte. Volker Staub unterrichtet seit 1988 in unterschiedlichen Kontexten und Ländern Komposition und experimentelle Musik, u. a. als Leiter der Academia de Composición am Conservatorio Franz Liszt in Quito.

 

www.volkerstaub.de

www.one-earth-orchestra.de