Gonzalo Barahona

Gonzalo Barahona, geboren in Santiago de Chile, studierte Bildende Kunst mit Schwerpunkt Malerei an der Universidad de Chile. Seit seinem Diplomabschlussprojekt „Paradigmen der Mathematik in der Malerei“ 2001 forscht er an den Schnittstellen von Kunst und Naturwissenschaft. Mit dieser interdisziplinären Perspektive setzte er sich in seiner Masterabschlussarbeit (2012) im Schwerpunkt Film an der Hochschule für bildende Künste (HFBK) Hamburg mit Paradoxa der Physik und Mathematik in Animation auseinander. Seit 2014 promoviert er zum Thema der Darstellung des physikalischen Vakuums in der Bildenden Kunst. Unter anderem durch seine Beschäftigung mit Bewegung und Körper in Animation und seiner vielfältigen Arbeitsweise gestaltet er seit 2007 regelmäßig Bühnenbilder für zeitgenössische Choreografien. Mit der Produktion its gonna blow, ein satirisches Stück über kulturelle Vorurteile und Gender, reiste er nach San Sebastián/Spanien und Maputo/Mosambique. Für die für den Kölner Tanztheaterpreis 2013 nominierte Choreografie über Affekte plusminus von Barbara Fuchs transformierte er die gesamte Bühne optisch in ein magnetisches Feld. 2016 arbeitete er an realistischen Puppen und Masken aus Silikon für Pinocchio 2.0 unter der Regie von Gildas Coustier/Manufaktor. Im El Cuco Projekt entdeckte Gonzalo Barahona die Möglichkeit, Bildende Kunst, Animation/Film und Tanz zu verbinden. Zusammen mit der Choreografin Sonia Franken ist er seit 2015 als Performer aktiv auf der Bühne.