Mannheimer Sommer 2026Festivalzentrum
Mozart. Schwarzenegger. Hitler.
Musik-Performance zwischen Größenwahn, Trash & Populismus
»Mozart. Schwarzenegger. Hitler.« – Drei Namen, mit denen Österreich im Ausland assoziiert wird. Doch was sagen diese drei Namen über nationale Zuschreibungen, kulturelles Erbe und identitäre Gewalt aus? In dieser musikalisch-szenischen Performance treffen Mozart und seine Musik auf heutige Realitäten: Zwischen TikTok und Rokoko, viralen Videos und Schokoladenkugeln entsteht ein Mozart, der gleichzeitig Genie, Popstar und Ausgebeuteter ist. Die österreichische Autorin und Regisseurin Isabella Sedlak entwickelt gemeinsam mit dem israelisch-brasilianischen Musiker Thomas Moked Blum eine tragikomische Performance unserer Zeit rund um eine narzisstische, hedonistische Figur – die zwischen Nationalismen, kosmopolitischem Freiheitsdrang und Größenwahn changiert.
Blum bringt Mozarts Melodien mit Geige, Gitarre und Elektronik in Resonanz mit jüdischen, arabischen und lateinamerikanischen Musiktraditionen. Es entsteht ein unmittelbarer Dialog zwischen Schauspiel und Musik, die sich gegenseitig antreiben und aneinander reiben. Mozarts Melodien artikulieren sich in neuen Sprachen oder mit Akzent. – Eine grotesk-humorvolle, musikalisch dichte und zugleich hochpolitische Auseinandersetzung mit Herkunft – und eine Liebeserklärung an Mozart als transkulturellen Künstler im permanenten Remix.
Blum bringt Mozarts Melodien mit Geige, Gitarre und Elektronik in Resonanz mit jüdischen, arabischen und lateinamerikanischen Musiktraditionen. Es entsteht ein unmittelbarer Dialog zwischen Schauspiel und Musik, die sich gegenseitig antreiben und aneinander reiben. Mozarts Melodien artikulieren sich in neuen Sprachen oder mit Akzent. – Eine grotesk-humorvolle, musikalisch dichte und zugleich hochpolitische Auseinandersetzung mit Herkunft – und eine Liebeserklärung an Mozart als transkulturellen Künstler im permanenten Remix.
»Mozart. Schwarzenegger. Hitler« ist eine von insgesamt vier Produktionen, die den Regiewettbewerb »To the Edges« am Nationaltheater Mannheim gewonnen haben. Der Wettbewerb wurde im Sommer 2025 ausgeschrieben und war ausdrücklich offen für verschiedene künstlerische Formate. Es gab nur eine Vorgabe: Im Zentrum sollte Mozarts grandiose Musik stehen.
Im »Mannheimer Sommer« kann man nun sehen, wie die verschiedenen internationalen Künstlergruppen ihre Ideen umgesetzt haben. Am besten gleich alle vier anschauen – fragen Sie an der Theaterkasse nach dem Gewinnerticket.
Im »Mannheimer Sommer« kann man nun sehen, wie die verschiedenen internationalen Künstlergruppen ihre Ideen umgesetzt haben. Am besten gleich alle vier anschauen – fragen Sie an der Theaterkasse nach dem Gewinnerticket.
Regiewettbewerb »To the edges«: Mit freundlicher Unterstützung von FEDORA, kofinanziert von der Europäischen Union.
In Kooperation mit dem O! Festival, Rotterdam.
Besetzung
Regie und KonzeptIsabella Sedlak
MusikThomas Moked Blum
Aktuell keine Termine.
