SchauspielMannheim
Marias
Performance im öffentlichen Raum mit dem
Mannheimer Stadtensemble, frei nach Friedrich Schiller mit Texten von Antigone Akgün, Ewe Benbenek und Ayşe Güvendiren | Uraufführung
Premiere
Juni 2027
Ausgehend von der Figur der Maria in »Maria Stuart« richtet das Stadtensemble Mannheim den Blick auf Schillers Frauenfiguren: Maria, Johanna, Luise. Märtyrerin, Machtpolitikerin, Heilige, Liebende – Frauen mit Einfluss und zugleich gefangen in Bildern, die andere von ihnen entwerfen.
Seit Jahrhunderten prägen solche Bilder unsere Vorstellungen vom Weiblichen: Reinheit oder Verführung, Opfer oder Herrschaft - auch das bürgerliche Theater schreibt diese Muster fort. Während auf den großen Bühnen die Freiheit der Männer verhandelt wird, erscheinen Frauenfiguren oft als Projektionsflächen – Heilige, Hure, Jungfrau, Königin. Was bedeutet das für unseren Blick auf Frauen – damals wie heute? Vier neue Texte von Autorinnen zeigen, wie aktuell die Geschichten der »Marias« gerade heute sind – in einer Zeit, in der über Frauenbilder und -rechte intensiv gestritten wird.
Die Inszenierung verlegt diese Fragen ins heutige Mannheim und in den Stadtraum: Welche Frauenbilder wirken hier fort? Wie zeigen sich konservative Rollenmuster im Spannungsfeld aktueller feministischer Bewegungen? An Alltagsorten wie dem Kiosk »Bei Maria« entstehen direkte, persönliche Begegnungen mit den »Marias« und ein neuer Blick auf Frauenfiguren, die mehr sind als ihre Bilder.
Die Inszenierung verlegt diese Fragen ins heutige Mannheim und in den Stadtraum: Welche Frauenbilder wirken hier fort? Wie zeigen sich konservative Rollenmuster im Spannungsfeld aktueller feministischer Bewegungen? An Alltagsorten wie dem Kiosk »Bei Maria« entstehen direkte, persönliche Begegnungen mit den »Marias« und ein neuer Blick auf Frauenfiguren, die mehr sind als ihre Bilder.
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