Lacrimosa – A Fragment for the End of the World
Tanztheater nach Mozart von Lucia Wunsch, Bendrik Grossterlinden und Emilia Bongilaj
Dieser Abend knüpft an jenen Moment an, in dem Mozarts Schaffen abbricht. Sein »Lacrimosa«, wohl das bekannteste Stück aus dem epochalen »Requiem in d-Moll«, endet jäh – nur acht Takte stammen aus Mozarts eigener Feder. Bleibt dieser Riss in der späteren Vervollständigung durch Franz Xaver Süßmayr hörbar?
Regisseurin Lucia Wunsch, Komponist Bendrik Grossterlinden und Bühnenbildnerin Emilia Bongilaj nehmen diese Leerstelle als Ausgangspunkt einer zeitgenössischen Befragung: Was bleibt, wenn etwas unvollendet bleibt? Welche Verantwortung erwächst aus den Fragmenten, die uns hinterlassen sind? Und wie begegnen wir der Stille nach einem abrupten Abbruch?
Der ehemalige Gemeindesaal der Friedenskirche Mannheim wird zum Schauplatz, an dem Mozarts Werk dekonstruiert und neu zusammengesetzt wird. Dabei klingt seine Stimme wie ein Echo aus der Vergangenheit – getragen von Grossterlindens cineastischen Soundscapes.
In Zeiten tiefgreifender politischer Umbrüche spiegelt das Stück ein kollektives Gefühl von Hilflosigkeit und Trauer. Zugleich lädt »Lacrimosa – A Fragment for the End of the World« dazu ein, die Bruchstücke unserer Gegenwart nicht nur als Zeichen des Verlusts zu begreifen, sondern als Beginn einer Erzählung, die wir selbst weiterschreiben.
Regisseurin Lucia Wunsch, Komponist Bendrik Grossterlinden und Bühnenbildnerin Emilia Bongilaj nehmen diese Leerstelle als Ausgangspunkt einer zeitgenössischen Befragung: Was bleibt, wenn etwas unvollendet bleibt? Welche Verantwortung erwächst aus den Fragmenten, die uns hinterlassen sind? Und wie begegnen wir der Stille nach einem abrupten Abbruch?
Der ehemalige Gemeindesaal der Friedenskirche Mannheim wird zum Schauplatz, an dem Mozarts Werk dekonstruiert und neu zusammengesetzt wird. Dabei klingt seine Stimme wie ein Echo aus der Vergangenheit – getragen von Grossterlindens cineastischen Soundscapes.
In Zeiten tiefgreifender politischer Umbrüche spiegelt das Stück ein kollektives Gefühl von Hilflosigkeit und Trauer. Zugleich lädt »Lacrimosa – A Fragment for the End of the World« dazu ein, die Bruchstücke unserer Gegenwart nicht nur als Zeichen des Verlusts zu begreifen, sondern als Beginn einer Erzählung, die wir selbst weiterschreiben.
»Lacrimosa – A Fragment for the End of the World« ist eine von insgesamt vier Produktionen, die den Regiewettbewerb »To the Edges« am Nationaltheater Mannheim gewonnen haben. Der Wettbewerb wurde im Sommer 2025 ausgeschrieben und war ausdrücklich offen für verschiedene künstlerische Formate. Es gab nur eine Vorgabe: Im Zentrum sollte Mozarts grandiose Musik stehen.
Im »Mannheimer Sommer« kann man nun sehen, wie die verschiedenen internationalen Künstlergruppen ihre Ideen umgesetzt haben. Am besten gleich alle vier anschauen – fragen Sie an der Theaterkasse nach dem Gewinnerticket.
Im »Mannheimer Sommer« kann man nun sehen, wie die verschiedenen internationalen Künstlergruppen ihre Ideen umgesetzt haben. Am besten gleich alle vier anschauen – fragen Sie an der Theaterkasse nach dem Gewinnerticket.
Regiewettbewerb »To the edges«: Mit freundlicher Unterstützung von FEDORA, kofinanziert von der Europäischen Union.
In Kooperation mit dem O! Festival, Rotterdam.
Aktuell keine Termine.
