E.L.I.Z.A. oder der Geist in der Maschine
Eine transhumanistische Musiktheater-Installation von Kommando Himmelfahrt
Gedämpfte Klänge liegen in der Luft, Stimmen tauchen aus der Dunkelheit auf, ein kaum spürbarer Geruch erfüllt den Raum. Wer das Studio Werkhaus betritt, lässt den Alltag hinter sich und tritt ein in eine Zone zwischen Theater, Kunstinstallation und Versuchsanordnung: E.L.I.Z.A. empfängt Besuch.
Die immersive Kunstinstallation steht in der Nachfolge von »Salon de Lumière«, jenem vielschichtigen Raumexperiment des Musiktheaterkollektivs Kommando Himmelfahrt. Auch bei »E.L.I.Z.A.« wird das Publikum zum Teil einer begehbaren Komposition aus Klang, Licht, Sprache und Atmosphäre. Im Zentrum steht das Denkmal für den ersten Chatbot der Geschichte: »Eliza«, 1966 von Joseph Weizenbaum entwickelt, ein schlichtes Programm, das aber Menschen bereits dazu brachte, sich verstanden zu fühlen.
Heute, rund 60 Jahre später, hat Kommando Himmelfahrt E.L.I.Z.A. wiederbelebt und Weizenbaums kritische Haltung weitergedacht. Aus dem historischen Konversationssystem ist eine theatrale Anwendung entstanden: Würden Sie sich nicht gerne auch selbst optimieren? Fehlt Ihnen im direkten Gespräch auch der Zugriff zu ChatGPT? Ziehen Sie nicht auch manchmal die digitale der wirklichen Welt vor?
Atmosphärisch dicht und verführerisch entwirft »E.L.I.Z.A.« die Vision eines Ortes, an dem wir uns neu erfinden können – oder uns fragen müssen, was übrig bleibt, wenn wir Körper und Geist digital entgrenzt haben. Wer mutig ist, tritt ein und lässt sich von E.L.I.Z.A. entführen.
Die immersive Kunstinstallation steht in der Nachfolge von »Salon de Lumière«, jenem vielschichtigen Raumexperiment des Musiktheaterkollektivs Kommando Himmelfahrt. Auch bei »E.L.I.Z.A.« wird das Publikum zum Teil einer begehbaren Komposition aus Klang, Licht, Sprache und Atmosphäre. Im Zentrum steht das Denkmal für den ersten Chatbot der Geschichte: »Eliza«, 1966 von Joseph Weizenbaum entwickelt, ein schlichtes Programm, das aber Menschen bereits dazu brachte, sich verstanden zu fühlen.
Heute, rund 60 Jahre später, hat Kommando Himmelfahrt E.L.I.Z.A. wiederbelebt und Weizenbaums kritische Haltung weitergedacht. Aus dem historischen Konversationssystem ist eine theatrale Anwendung entstanden: Würden Sie sich nicht gerne auch selbst optimieren? Fehlt Ihnen im direkten Gespräch auch der Zugriff zu ChatGPT? Ziehen Sie nicht auch manchmal die digitale der wirklichen Welt vor?
Atmosphärisch dicht und verführerisch entwirft »E.L.I.Z.A.« die Vision eines Ortes, an dem wir uns neu erfinden können – oder uns fragen müssen, was übrig bleibt, wenn wir Körper und Geist digital entgrenzt haben. Wer mutig ist, tritt ein und lässt sich von E.L.I.Z.A. entführen.
Mit Kommando Himmelfahrt (Jan Dvořák, Thomas Fiedler, Julia Warnemünde) in Zusammenarbeit mit Eylien König (Raum und Objekt) und Carl-John Hoffmann (Medienkunst) sowie Wooden Elephant (Aufnahmen »Ideale Landschaft« von Jan Dvořák)
- Aufenthaltsdauer in der Installation ist frei wählbar. Der Ausstellungsort ist barrierefrei. Teile der Installation sind nicht barrierefrei.
Gefördert durch die Baden-Württemberg-Stiftung
Die Residence von »Wooden Elephant« wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung der Familie Limbourg.
Besetzung
Mit
StreichquintettWooden Elephant
Künstlerische LeitungKommando Himmelfahrt
Raum und ObjektEylien König
VideoCarl-John Hoffmann
Aktuell keine Termine.

