Die Verwandlung | Der Sandmann
Zwei junge Perspektiven auf surreale Wirklichkeiten
Premiere
Januar 2027
Dunkler Traum oder luzide Wahrnehmung? An diesem Doppelabend inszenieren die Regieassistierenden Robin Biz und Lana Bandorski zwei surreale Klassiker. Welche realen Erfahrungen liegen der veränderten Wahrnehmung ihrer Figuren zugrunde? Sollte oder könnte man sie von ihren düsteren Träumen befreien?
Die Verwandlung
nach der Erzählung von Franz Kafka
»Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.« Der pflichtbewusste Handelsvertreter kann die Erwartungen seines Umfelds nicht mehr erfüllen und wird als Monster adressiert.
Robin Biz inszeniert Kafkas berühmteste Erzählung mit Blick auf Ausgrenzung, Anderssein und den Körper als Schauplatz gesellschaftlicher Zuschreibungen.
Robin Biz inszeniert Kafkas berühmteste Erzählung mit Blick auf Ausgrenzung, Anderssein und den Körper als Schauplatz gesellschaftlicher Zuschreibungen.
Der Sandmann
nach der Erzählung von ETA Hofmann
Trauma, Realitätsverlust, schmerzliches Erwachsenwerden. Natanael vermutet überall den Sandmann, die Schauerfigur seiner Kindheit, die Menschen die Augen ausreißt. Trotz der Versuche seiner Verlobten Clara, ihn in der Wirklichkeit zu halten, verirrt er sich in seinem Kindheitstrauma und verfällt in wahnhafte Verliebtheit zur schönen, mechanischen Olimpia. Ein Klassiker der romantischen Literatur voller schauriger, fantastischer Bilder.
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