Das Archiv der Träume
nach dem Roman von Carmen Maria Machado aus dem Englischen von Anna-Nina Kroll
Premiere
April 2027
Carmen glaubt, mit ihrer Traumfrau in einem Traumhaus zu leben, doch dann wird ihre Partnerin gewalttätig.Poetische Bilder und rasante Genre-Wechsel: »Das Archiv der Träume« ist der Befreiungsschlag einer Frau, die aus einer toxischen Beziehung ausbricht.
Mit dem Einzug in das Traumhaus beginnt für Carmen ein Albtraum. Das Leben mit ihrer neuen Partnerin ist geprägt von psychischer und emotionaler Gewalt. Carmen verliert ihre Sprache, ihr Selbstbewusstsein und ihre Orientierung in der Welt. Wie bricht man aus einer gewaltvollen Beziehung aus? Wie lässt sich verstehen, was passiert ist und wie kann man anderen davon erzählen? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, versetzt »Das Archiv der Träume« das (Alb-)Traumhaus und die namenlose Frau, die darin spukt, in immer neue Szenerien: Das Traumhaus als Liebesschnulze – zu Beginn. Das Traumhaus als Horrorstreifen – immer häufiger. Das Traumhaus als Bildungsroman – wenn Carmen beginnt, die Machtdynamiken der Beziehung zu erkennen. So entsteht ein Kaleidoskop der Erinnerung, das sich zu einem poetischen Heilungsprozess zusammenfügt.
Carmen Maria Machado ist eine der spannendsten Stimmen der queeren Literatur in den USA. Nach den erfolgreichen Inszenierungen »Orlando« und »Miss Sara Jevo« adaptiert Milo Čortanovački diesen experimentierfreudigen Roman zwischen Essay und Autofiktion für die Bühne des Studio Werkhaus.
Carmen Maria Machado ist eine der spannendsten Stimmen der queeren Literatur in den USA. Nach den erfolgreichen Inszenierungen »Orlando« und »Miss Sara Jevo« adaptiert Milo Čortanovački diesen experimentierfreudigen Roman zwischen Essay und Autofiktion für die Bühne des Studio Werkhaus.
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