Kyoungjie Kim
Foto: Natalie Grebe
Instrument:
1.Violine
Seit wann im NTO?:
2025
Kurzbiografie:
Die südkoreanische Geigerin Kyoungjie Juliana Kim absolvierte ihr Bachelorstudium an der Hanyang Universität in Seoul mit Auszeichnung. Anschließend setzte sie ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« Dresden fort und schloss ihr Konzertexamen an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim bei Prof. Dora Bratchkova ab. Orchestererfahrung sammelte sie als Akademistin bei der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz sowie beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Zudem war sie als Substitutin bei der Dresdner Philharmonie tätig und wirkte bei renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Verbier Festival mit. Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe, darunter des Internationalen Szymon-Goldberg-Wettbewerbs (Grand Prix mit Sonderpreis) sowie des Internationalen Königin-Sophie-Charlotte-Wettbewerbs. Als Solistin konzertierte sie mit dem Busan Philharmonic Orchestra, dem Master Orchestra Brescia, dem Kurpfälzischen Kammerorchester und dem Döbelner Kammerorchester. Darüber hinaus erhielt sie ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbands. Von 2019 bis 2025 war sie Mitglied der zweiten Violinen der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Seit Oktober 2025 ist sie Erste Violinistin im Nationaltheater-Orchester Mannheim.
Welche war Ihre schönste Momentaufnahme am NTM?
Meine allererste Vorstellung am NTM mit Pagliacci war ein ganz besonderer Moment für mich. Ich hatte unglaublich viele Gänsehautmomente – wegen des Klangs, der Energie und der vollen Konzentration des Orchesters. In diesem Moment war ich einfach überglücklich, Teil dieses Orchesters zu sein und gemeinsam musizieren zu dürfen. Ein weiteres schönes Erlebnis war, dass ich an meinem Geburtstag eine Probe hatte. Gleich zu Beginn bekam ich einen Tusch von meinen Kolleginnen und Kollegen und so viele herzliche Glückwünsche wie an diesem Tag habe ich noch nie bekommen!
Welcher war Ihr peinlichster/ lustigster Moment am NTM?
Ich habe über sechs Jahre lang als 2. Violine in Chemnitz gespielt. Am Nationaltheater spiele ich nun zum ersten Mal als 1. Violine. In meiner ersten Probe für Hänsel und Gretel von Humperdinck ist mir etwas Peinliches passiert: Aus Gewohnheit habe ich manchmal die zweite Stimme gespielt und mich an den Einsätzen der zweiten Violinen orientiert. Ich hoffe, dass das niemand bemerkt hat.
Lieblings-Oper/Komponist*in/ Werk und warum?
Ich liebe Opern wie La Bohème von Puccini, Hänsel und Gretel von Humperdinck und Carmen von Bizet. Wenn ich diese Werke spiele, werde ich jedes Mal sehr emotional. Gleichzeitig macht es mir große Freude, diese Musik zu spielen und auch zu hören.
Ihre Leidenschaft außerhalb der Musik?
Vor einigen Jahren habe ich meine Freude am Skifahren wiederentdeckt. Ich bin gerne in der Natur und fahre am liebsten in meinem eigenen Tempo – nicht zu presto.
Ihr geheimes Talent?
Meine Küchen-Mathematik ist etwas speziell: Ich beginne mit einem Rezept für zwei Personen, doch wie durch ein Wunder stehen am Ende Portionen für sechs auf dem Tisch. Nach dem Motto: Lieber zu viel als zu wenig!
Was schätzen Sie am meisten an Ihrer Arbeit?
Ich schätze an meiner Arbeit besonders, dass Musik Menschen verbindet und etwas sehr Menschliches ist. Beim gemeinsamen Musizieren entstehen echte Emotionen und besondere Momente – das macht diese Arbeit für mich so wertvoll und kann nicht durch künstliche Intelligenz ersetzt werden.
Warum sollten Menschen in die Oper gehen?
Weil Oper ein einzigartiges Live-Erlebnis ist. Sie vereint Musik, Gesang, Schauspiel und Bühnenkunst zu einer ganz besonderen Form der Gesamtkunst. Ich bin sehr dankbar und stolz, ein Teil dieser Kunstform zu sein. Und auch das Publikum wird Teil dieses besonderen Moments – gemeinsam erleben wir Emotionen, die man so nur live im Opernhaus spüren kann.
1.Violine
Seit wann im NTO?:
2025
Kurzbiografie:
Die südkoreanische Geigerin Kyoungjie Juliana Kim absolvierte ihr Bachelorstudium an der Hanyang Universität in Seoul mit Auszeichnung. Anschließend setzte sie ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« Dresden fort und schloss ihr Konzertexamen an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim bei Prof. Dora Bratchkova ab. Orchestererfahrung sammelte sie als Akademistin bei der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz sowie beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Zudem war sie als Substitutin bei der Dresdner Philharmonie tätig und wirkte bei renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Verbier Festival mit. Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe, darunter des Internationalen Szymon-Goldberg-Wettbewerbs (Grand Prix mit Sonderpreis) sowie des Internationalen Königin-Sophie-Charlotte-Wettbewerbs. Als Solistin konzertierte sie mit dem Busan Philharmonic Orchestra, dem Master Orchestra Brescia, dem Kurpfälzischen Kammerorchester und dem Döbelner Kammerorchester. Darüber hinaus erhielt sie ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbands. Von 2019 bis 2025 war sie Mitglied der zweiten Violinen der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Seit Oktober 2025 ist sie Erste Violinistin im Nationaltheater-Orchester Mannheim.
Welche war Ihre schönste Momentaufnahme am NTM?
Meine allererste Vorstellung am NTM mit Pagliacci war ein ganz besonderer Moment für mich. Ich hatte unglaublich viele Gänsehautmomente – wegen des Klangs, der Energie und der vollen Konzentration des Orchesters. In diesem Moment war ich einfach überglücklich, Teil dieses Orchesters zu sein und gemeinsam musizieren zu dürfen. Ein weiteres schönes Erlebnis war, dass ich an meinem Geburtstag eine Probe hatte. Gleich zu Beginn bekam ich einen Tusch von meinen Kolleginnen und Kollegen und so viele herzliche Glückwünsche wie an diesem Tag habe ich noch nie bekommen!
Welcher war Ihr peinlichster/ lustigster Moment am NTM?
Ich habe über sechs Jahre lang als 2. Violine in Chemnitz gespielt. Am Nationaltheater spiele ich nun zum ersten Mal als 1. Violine. In meiner ersten Probe für Hänsel und Gretel von Humperdinck ist mir etwas Peinliches passiert: Aus Gewohnheit habe ich manchmal die zweite Stimme gespielt und mich an den Einsätzen der zweiten Violinen orientiert. Ich hoffe, dass das niemand bemerkt hat.
Lieblings-Oper/Komponist*in/ Werk und warum?
Ich liebe Opern wie La Bohème von Puccini, Hänsel und Gretel von Humperdinck und Carmen von Bizet. Wenn ich diese Werke spiele, werde ich jedes Mal sehr emotional. Gleichzeitig macht es mir große Freude, diese Musik zu spielen und auch zu hören.
Ihre Leidenschaft außerhalb der Musik?
Vor einigen Jahren habe ich meine Freude am Skifahren wiederentdeckt. Ich bin gerne in der Natur und fahre am liebsten in meinem eigenen Tempo – nicht zu presto.
Ihr geheimes Talent?
Meine Küchen-Mathematik ist etwas speziell: Ich beginne mit einem Rezept für zwei Personen, doch wie durch ein Wunder stehen am Ende Portionen für sechs auf dem Tisch. Nach dem Motto: Lieber zu viel als zu wenig!
Was schätzen Sie am meisten an Ihrer Arbeit?
Ich schätze an meiner Arbeit besonders, dass Musik Menschen verbindet und etwas sehr Menschliches ist. Beim gemeinsamen Musizieren entstehen echte Emotionen und besondere Momente – das macht diese Arbeit für mich so wertvoll und kann nicht durch künstliche Intelligenz ersetzt werden.
Warum sollten Menschen in die Oper gehen?
Weil Oper ein einzigartiges Live-Erlebnis ist. Sie vereint Musik, Gesang, Schauspiel und Bühnenkunst zu einer ganz besonderen Form der Gesamtkunst. Ich bin sehr dankbar und stolz, ein Teil dieser Kunstform zu sein. Und auch das Publikum wird Teil dieses besonderen Moments – gemeinsam erleben wir Emotionen, die man so nur live im Opernhaus spüren kann.