Steven Scheschareg

Steven Scheschareg

Steven Scheschareg studierte Gesang, Dirigieren, Schauspiel und Geschichte an der Juilliard School in New York und der Eastman School of Music. Der Bass-Bariton debütierte an der Bayerischen Staatsoper München in der Partie des Leutnant Redburn in Brittens Billy Budd und bei den Salzburger Festspielen in der österreichischen Erstaufführung von Galina Ustwolskayas Symphonie Nr. 5. Nach erfolgreichen Engagements am Linzer Landestheater und der Neuen Oper Wien wurde er an Theater in Italien, Deutschland, Österreich, Portugal, Norwegen, Amerika und China eingeladen. Sein Opernrepertoire umfasst u.a. Escamillo (Carmen), Marcello (La Bohème), Don Pizarro (Fidelio) und Mozartpartien wie Figaro, Guglielmo und Don Giovanni. Einen wichtigen Teil seines Repertoires bildet zeitgenössische Musik. Er sang neue Werke bei den Festivals Wien Modern, Zeitfluss, Hörgänge und steirischer herbst und arbeitet regelmäßig mit den auf moderne Musik spezialisierten Ensembles Klangforum Wien, RSO Wien und Neue Oper Wien unter Dennis Russell Davies, Johannes Kalitzke, Kent Nagano und Walter Kobera zusammen. Auf der Opernbühne verkörperte er u.a. die Titelrollen in Wolfgang Sausengs Das Staunen des Ezechiel, Peter Androschs Zeichner im Schnee, Max Brands Maschinist Hopkins sowie in Bergs Lulu, Ligetis Le Grand Macabre, Reimanns Lear, Beat Furrers Narcissus und Glass’ Fall of the House of Usher. Steven Scheschareg ist Gewinner des George London Preises der Wiener Staatsoper.